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Harmonischer Heiligabend: 10 Tipps

Für manche ist der Heiligabend schon ein Trauma: Immer gibt es Streit. Bei anderen steigt der Adrenalinspiegel, wenn das Christkind kommt: Gefühle verkrampfen, Psychostress pur.

Damit der Heilige Abend für Sie nicht zur Katastrophe wird: 10 Tipps von IfS-Psychologin Ruth Rüdisser.

Tipp 1: Weg von der Perfektion!

„An Heiligabend muss nicht alles perfekt sein“, warnt Ruth Rüdisser vor einem Perfektionswahn nach dem Motto: perfektes Geschenk, perfektes Menü, perfekte Lichterkette am Baum. Deshalb: Take it easy! – auch wenn mal ein Lichtlein am Christbaum nicht mehr brennt.

Tipp 2: Er wartungen nicht zu hoch schrauben!

Für manche ist der Heiligabend ein Kindheitstrauma – weil die Eltern sich immer gestritten haben. „Deshalb soll es jetzt erst recht schön und harmonisch werden für die eigenen Kinder“, beschreibt die IfS-Psychologin ein weiteres Gefahrenszenario. Wenn irgend jemand in der Familie dann aber nicht „funktioniere“ – könne es zum Eklat kommen. Alle rasten aus. Deshalb: Gelassen bleiben.

Tipp 3: Kompromissfähig sein!

„Jeder hat heutzutage seine eigenen Vorstellungen von Weihnachten“, erklärt Frau Rüdisser. Dem einen Partner sei an Heiligabend eben besonders das Reli giöse wichtig mit dem Vorlesen der Weihnachtsgeschichte, dem anderen Partner die Geschenke und ein gutes Essen. Toleranz sei gefragt. „Man kann ja jedes Jahr abwechseln mit der Gestaltung des Heiligabends“, rät Rüdisser.

Tipp 4: Harmonie sollte auch ohne Alkohol möglich sein!

„Es ist nicht unbedingt fein, sich an Heilig abend in Stimmung zu trinken oder womöglich schon mit Glühwein angetrunken zur Bescherung daheim zu erscheinen“, warnt Ruth Rüdisser. Zu viel Alkohol könne Probleme bescheren.

Tipp 5: Weihnachtsfrieden nicht um jeden Preis!

Weihnachten ist das Fest der Liebe und Versöhnung. „Wenn an Weihnachten tatsächlich schwelende Konfl ikte aufbrechen, sollte man darüber reden. Wenn nicht an Weihnachten – wann dann?!“, gibt die Psychologin zu bedenken. Nach einer Aussprache gehe es einem echt besser.

Tipp 6: Kitsch darf sein!

„Man darf sich keinen Zwang auferlegen – Weihnachten ist ein Fest der Romantik und der Gefühle. Rauschgoldengel sind so erwünscht wie blinkende Lämpchen, Kerzenschein und Lametta“, freut sich Ruth Rüdisser. „Ich mag Weihnachten!“

Tipp 7: Den Fernseher einfach mal ausschalten!

„Wer gerne und viel fernsieht, wird auch an Weihnachten den Fernseher einschalten“, meint Frau Rüdisser. „Das ist nichts Verwerfliches – aber vielleicht möchte man an Weihnachten mal nur gezielt schauen und sich nicht berieseln lassen!“

Tipp 8: Weihnachten ist ein Familienfest: Nehmen Sie sich Zeit für Gespräche!

„Mal nichts planen, sich Zeit nehmen füreinander, über alles reden“, empfiehlt die IfS-Leiterin Familien und Partnern. So könne man die Weihnachtsfeiertage und den Heiligabend positiv nutzen.

Tipp 9: Weihnachten bedeutet auch Genuss – aber nicht hemmungslos!

Weihnachten ist auch ein Fest der Sinnesfreuden. Zweifellos. Ein guter Weihnachtsbraten gehört dazu, ebenso wie ein edler Schluck Wein. Entweder an Heilig abend und/oder an den beiden Weihnachtsfeiertagen. „Ein bisschen Bewegung tut auch sehr gut – etwa ein schöner Spaziergang“, rät Frau Rüdisser. Frischluft fürs Herz!

Tipp 10: Toleranz beweisen!

Der Heilige Abend ist nicht mehr eine Non-Stopp-Veranstaltung. „Die Eltern möchten vielleicht gerne in die Christmette gehen, während die Jungen lieber Lust auf die Xmas-Party haben“, erklärt Rüdisser. Jeder sollte das tun dürfen, was einem etwas gebe, rät die Psychologin zu mehr Toleranz. Loslassen sei angesagt.

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