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Hard lässt Federn

Für Hard ist nach der Niederlage am Freitag gegen Linz, trotz des Sieges am Sonntag gegen Margareten, der Zug fürs Finale der HLA praktisch abgefahren. Bregenz gewann sowohl gegen Tulln als auch gegen West Wien. | Tabelle

Die „roten Teufel” müssen auf Ausrutscher von Krems und West Wien hoffen, um noch eine Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung zu haben.

Gegen Vizemeister Linz begannen die Harder trotz anfänglicher Nervosität gut und konnten schnell mit 6:1 in Führung gehen. Besonders die Harder Abwehr war von den Linzern zu Beginn der Partie nicht zu knacken. Doch nach der 11:4-Pausenführung präsentierte sich den Fans ein vollkommen anderes Bild. Die Gäste aus Oberösterreich holten ein ums andere Tor auf. Bei den Hardern, die immer unsicherer wurden und bei denen vor allem in der zweiten Halbzeit der verletzte Regisseur Branko Medini an allen Ecken und Enden fehlte, lief nichts mehr zusammen. Die Linzer nahmen die zahlreichen Geschenke der Harder dankend an und konnten zwei Sekunden vor Spielende noch den 17:16-Siegtreffer erzielen.

Zu Beginn der Partie gegen Margareten geriet Hard schnell in Rückstand und musste ständig einem Rückstand nachlaufen. Doch Bernd Friede und Co. fighteten zurück und bekamen die Partie immer besser in den Griff. Durch den 30:27-Sieg wahren die Harder noch ihre Minimalchance auf eine Finalteilnahme, müssen aber auf Schützenhilfe hoffen.

Bregenz setzt Siegesserie fort
Nach dem glanzlosen Arbeitssieg in Tulln war die Marschroute für das erwartet schwere Spiel gegen den Tabellenzweiten aus der Bundeshauptstadt klar. Gegen den vermeintlichen zweiten Finalteilnehmer wollten sich die Bregenzer keine Blöße geben. Doch die Wiener begannen hochmotiviert und konnten sich schnell eine Fünf-Tore-Führung herauswerfen (4:9, 13.). Im Vergleich zu den letzten Spielen wirkte die Sigurdsson-Truppe in der ersten Halbzeit etwas lasch und ging nicht mit der notwendigen Aggressivität zu Werke, sodass die Mannen von Wien-Spielertrainer Igor Butulija zu relativ leichten Toren kamen.

Doch nach der Pause sahen die rund 1400 Fans eine vollkommen andere Bregenzer Mannschaft. In der Deckung wurde jetzt viel aggressiver gespielt und somit der Spielfluss der Gäste unterbrochen. Noch dazu kam, dass die Wiener dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen mussten und nicht mehr so spritzig wirkten. Vor allem Stefan Klement drückte dem Spiel im Angriff seinen Stempel auf – der Niederösterreicher in Diensten von Bregenz erzielte neun Treffer und war mit Goalie Arunas Vaskevicius sicher der auffälligste Bregenz-Akteur.

HC Hard – HC Linz: 16:17 (11:4)
Mittelweiherburg, 300, SR Staudinger/Staudinger
Fivers Margareten – HC Hard: 27:30 (14:12)
Hollgasse, 250, SR Hurich/Stepanek
UHC Tulln – A1 Bregenz: 24:27 (12:13)
BSZ Tulln, 400, SR Nagy/Turoczi
A1 Bregenz – West Wien: 30:25 (13:16)
Sporthalle Rieden, 1400, SR Buache/von Escher

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