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Handyvertrag-Betrüger ergaunert 30.000 Euro

Die Beschuldigten werden bei der Staatsanwalt Feldkirch angezeigt
Die Beschuldigten werden bei der Staatsanwalt Feldkirch angezeigt ©Unsplash
Mit einer Betrugsmasche mit Handyverträgen ergaunerte ein junger Mann aus Vorarlberg 30.000 Euro. Die Polizei kam dem 28-Jährigen auf die Spur.

Am Mittwoch wurde die Polizeiinspektion Rankweil von einer Polizeidienststelle aus Wien über eine Betrugsanzeige in Kenntnis gesetzt. Ein Geschädigter zeigte dort an, dass er eine Rechnung über einen Handyvertrag bekommen habe, den er nie abgeschlossen habe. Der Vertrag sei in einer Rankweiler Filiale einer österreichweit tätigen Handelskette abgeschlossen worden.

Zwei junge Männer angezeigt

Die Ermittlungen der Polizei Rankweil führten zu einem 28-jährigen Mitarbeiter, welcher für insgesamt drei Vorarlberger Filialen tätig und für Vertragsabschlüsse zuständig war. Die weiteren Ermittlungen führten zudem zu einem 26-jährigen Mittäter, der zwar nicht Mitarbeiter der betreffenden Handelskette war, jedoch entscheidend dazu beitrug, damit der 28-Jährige die Vertragsabschlüsse durchführen konnte.

Drogen und Waffen sichergestellt

Der Gesamtschaden beläuft sich auf 30.000 Euro. Beide Beschuldigten sind geständig. Bei einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung konnten beim 26-jährigen Mittäter zehn SIM-Karten, mehrere Mobiltelefone und eine geringe Menge Cannabis sichergestellt werden.

Weiters wurde eine CO2-Schrotflinte, geladen mit Gummigeschossen, sichergestellt werden, obwohl gegen den 26-Jährigen ein aufrechtes Waffenverbot besteht. Beide Beschuldigten werden bei der Staatsanwalt Feldkirch angezeigt.

(red)

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