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Handgemenge im Japanischen Oberhaus

©EPA
Normalerweise sind die Japaner für ihre Ruhe und Gelassenheit bekannt. Nicht so, wenn es um die Verteidigungspolitik des Landes geht. Die Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe will der Armee in Zukunft Auslandseinsätze erlauben. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg. Dazu will sie die Gesetze reformieren.
Bilder vom heftigen Handgemenge

Politiker der Opposition haben sich vehement dagegen gewehrt. Seit Tagen mit Worten, nun auch mit Händen. Sie befürchten, Japan könnte in einen der zahlreichen Konflikte weltweit verwickelt werden – an der Seite der USA zum Beispiel.

Die Regierung begründet die Entscheidung mit der veränderten Lage um China. Das Nachbarland gewinne immer mehr an Stärke. Die jüngsten Aktionen im Südchinesischen Meer hätten zu einer Disbalance geführt.

Auch außerhalb des Parlaments gibt es gegen die Gesetzesänderung viele Proteste. Jetzt kommt es auf die Abstimmung im Oberhaus am 27. September an. Das Unterhaus hat die Reform am Donnerstag – trotz des energischen Widerstands – bewilligt.

(Reuters)

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