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Gehälter im Handel steigen um durchschnittlich 8,43 Prozent

Einigung kurz vor dem Jahreswechsel erzielt
Einigung kurz vor dem Jahreswechsel erzielt ©APA/GEORG HOCHMUTH
Nach etwas mehr als dreistündigen Verhandlungen haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft ab Mittwochabend auf einen neuen Kollektivvertrag im Handel verständigt.

Darum geht's:

  • Gehälter und Löhne im Handel steigen um 8,43 Prozent.
  • Lehrlingsgehälter erhöhen sich um 10 Prozent.
  • Mindestgehalt für Berufseinsteiger liegt jetzt bei 2.124 Euro brutto.

Die Gehälter und Löhne der Angestellten steigen zwischen 8,3 und 9,2 Prozent, teilte die GPA am Mittwochabend in einer Aussendung mit. Das entspreche einer durchschnittlichen Erhöhung von 8,43 Prozent. Die Lehrlingseinkommen steigen demnach um 10 Prozent.

Einstiegsgehälter jetzt höher

Die Lehrlingseinkommen werden den Angaben zufolge im ersten Lehrjahr auf 880 Euro angehoben, im zweiten Lehrjahr auf 1.130 Euro und im dritten Lehrjahr auf 1430 Euro. Mit dem Abschluss erhöhe sich außerdem das Mindestgehalt für Berufseinsteiger. Dieses liege nun bei 2.124 Euro brutto, so die Gewerkschaft weiter.

Keine Einmalzahlungen

"Für uns war wichtig, dass wir einen dauerhaft wirksamen Gehaltsabschluss für alle erreichen. Wesentlich ist weiters, dass wir die von den Arbeitgebern vorgeschlagene Einmalzahlung vom Tisch bekommen haben. Diese wäre auf Perspektive ein riesiges Verlustgeschäft für die Angestellten gewesen", wurde die Chefverhandlerin der GPA, Helga Fichtinger, in der Aussendung zitiert.

(APA)

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