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Handel drängt auf Lockerung der Maskenpflicht

Wo endet die Zumutbarkeit?
Wo endet die Zumutbarkeit? ©APA (Fohringer/Symbolbild)
In der Handelsbranche regt sich Widerstand gegen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske.

Sowohl die Konsumenten als auch das Verkaufspersonal, das die Masken ganztägig tragen muss, würden sich zunehmend über die Maskenpflicht beschweren, sagte Handelsobmann Peter Buchmüller laut "Kurier". Er setzt auf Freiwilligkeit.

Um die Belastungen für das Personal zu minimieren und die Kauflust der Konsumenten wieder anzukurbeln, müsse sich die Politik "demnächst etwas einfallen lassen", drängt Buchmüller. Er kann sich etwa vorstellen, dass das Maskentragen für die Kunden nicht mehr verpflichtend ist, sondern auf freiwilliger Basis.

"Nicht mehr zuzumuten"

Auch für das Verkaufspersonal, besonders in beratungsintensiven Branchen wie Möbel-, Mode- oder Sportartikelhandel, sei die Maskenpflicht "schön langsam nicht mehr zuzumuten". Durch die Hygiene-Regelung, Abstandsmarkierungen oder Plexiglas-Lösungen an der Kassa gebe es ohnehin bereits zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen die Ansteckungsgefahr.

Umsätze hinken noch hinterher

Das Aufsperren der Gastronomie hat im Handel noch nicht den erwünschten Effekt gehabt. Besonders in den städtischen Einkaufsstraßen, die stark vom Tourismus abhängen, sei die Kundenfrequenz noch 40 bis 60 Prozent unter der sonst üblichen gelegen.

Der Handel hofft auch auf rasche Grenzöffnungen. "Die Grenzöffnungen werden sicher einen zusätzlichen Schwung bringen", sagte Buchmüller. Für die Geschäfte in der Wiener oder Salzburger Innenstadt sind die Touristen überlebenswichtig. Vom Vorschlag des Handelsverbandes an die Politik, 500-Euro-Gutscheine an alle Österreicher zu verteilen, um Kaufanreize zu schaffen, hält Buchmüller wenig. Das sei nur ein Einmaleffekt, der langfristig wenig bringe.

(APA)

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