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Handball-WM: Halbfinalisten stehen fest

Schwedischer Jubel
Schwedischer Jubel ©APA
Dänemark, Spanien, Schweden und Frankreich stehen im Halbfinale der Handball-WM 2023.

Bei der diesjährigen Handball-Weltmeisterschaft standen heute die Viertelfinalduelle auf dem Programm. Während Dänemark gegen Ungarn und Schweden gegen Ägypten als klare Favoriten galten, wurde mit großer Spannung auf die Spiele zwischen Norwegen und Spanien sowie Frankreich gegen Deutschland geblickt.

Dänemark mit Kantersieg

Erwartungsgemäß setzte sich Titelverteidiger Dänemark gegen Ungarn durch. Der amtierende Weltmeister hatte bereits zur Pause alles klar gemacht und ging mit einer Führung von neun Treffern in die Kabinen. Am Ende siegten die Dänen überlegen mit 40:23 und stehen damit im Semifinale.

Dramatik im zweiten Viertelfinale

Weitaus spannender verlief das Spiel zwischen Norwegen und Spanien. Zur Pause lagen die Nordeuropäer mit plus eins in Front, auch nach Wiederbeginn wogte das Geschehen hin und her. In der Schlussphase hatten die Norweger die Partie schon fast zu ihren Gunsten entschieden, führten wenige Sekunden vor Schluss mit einem Tor und waren im Ballbesitz. Allerdings wechselte dieser aufgrund von Passivität und so erzielte Dujshebaev mit der Schlusssirene zum 25:25. Eine Verlängerung in diesem dramatischen Viertelfinale wurde notwendig.

In diesen zusätzlichen zwei Mal fünf Minuten standen wie bereits zuvor die Deckungsreihen und die Torhüter im Mittelpunkt. Torerfolge mussten von beiden Teams hart erarbeitet werden und so ging es nach 70 Minuten beim Spielstand von 29:29 in die zweite Verlängerung. In dieser hatte dann Spanien das bessere Ende für sich. Keeper Perez de Vargas wehrte in den Schlusssekunden den letzten Wurf der Norweger ab und die Iberer siegten nach 80 hochspannenden Minuten mit 35:34.

Gastgeber im Halbfinale

Ebenfalls unter den besten vier Mannschaften steht Co-Gastgeber Schweden. In Stockholm siegten die Nordländer gegen bei diesem Turnier unheimlich starke Ägypter mit 26:22. Den Grundstein legte der Favorit bereits in den ersten 30 Minuten mit einer Führung von fünf Treffern.

Abgezockte Franzosen

Im Duell zwischen zwei absoluten Handballgiganten erwischte Deutschland gegen Frankreich den besseren Start. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason lag zwischenzeitlich sogar mit vier Treffern in Front. Bis zur Pause holte der sechsfache Weltmeister diesen Rückstand allerdings auf und es ging mit einem 16:16-Remis in die Kabinen.

Entscheidend sollte die Phase zwischen Minute 38 und 42 werden. Frankreich gelangen fünf Tore in Folge, stellte von 18:20 auf 23:20. Diesem Rückstand lief die deutsche Mannschaft in weiterer Folge immer hinterher, die abgezockten Franzosen ließen sich nun die Butter auch nicht mehr vom Brot nehmen. Einen großen Anteil am Erfolg hatte der französische Schlussmann Desbonnet, der die deutschen Schützen mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung brachte. Am Ende hatte der Keeper eine Abwehrquote von fast 50%. Der Enstand in dieser Partie lautete schließlich 35:28.

Am Freitag gehen die Halbfinalspiele in Stockholm über die Bühne. Spanien trifft auf Dänemark und Schweden steht Frankreich im Kampf um den Finaleinzug gegenüber.

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