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Handball: Österreich verlor auch letzten EM-Test gegen Ungarn

Patrick Foelser (r./AUT) und Timuzsin Schuch (HUN)
Patrick Foelser (r./AUT) und Timuzsin Schuch (HUN) ©APA
Punktlos auf dem vierten und letzten Platz haben Österreichs Handball-Herren am Samstag das letzte Vorbereitungsturnier für die Heim-EM abgeschlossen. Im dritten Match in der Arena Nova in Wr. Neustadt musste sich die ÖHB-Auswahl Ungarn knapp 25:26 (13:16) geschlagen geben.

Damit gehen die Spieler von Teamchef Dagur Sigurdsson ohne das erhoffte Erfolgserlebnis ins finale Vorbereitungscamp, das nach zwei freien Tagen am Dienstag in Bad Leonfelden im Mühlviertel beginnt. Die Entscheidung, ob Sigurdsson sein Aufgebot noch vor diesem Camp von 20 auf 18 Mann verringert, wird der Isländer erst in den kommenden Tagen treffen.

Nach dem Kroatien-Match hatte Österreich am Freitag die portugiesischen EM-Referees Ivan Cacador und Eurico Nicolau vom Turnier in Wr. Neustadt ausgeladen, deshalb leiteten die Tschechen Vaclav Horacek und Jiri Novotny die Begegnung mit den Ungarn. Das änderte nichts an der Tatsache, dass der in Ungarn geborene ÖHB-Kapitän Viktor Szilagyi und Co. von Anpfiff weg einem teilweise drei Tore großen Rückstand hinterherliefen.

In der 17. Minute gelang Konrad Wilczynski erstmals der Ausgleich für die Österreicher, bei denen diesmal Thomas Bauer im Tor begann und Richard Wöss und Michael Knauth statt Robert Weber und Michael Jochum im 16-Mann-Aufgebot standen. Bis zur Pause zogen die Ungarn, die auch bei der EM ihre Vorrundenpartien in Wr. Neustadt bestreiten werden, wieder auf 16:13 davon.

In den zweiten 30 Minuten pendelte der Vorsprung der Ungarn zunächst konstant zwischen drei und fünf Toren, im Finish kam Österreich dann noch einmal auf ein Tor heran. Der Ausgleich und somit der versöhnliche Ausklang gelang aber nicht mehr.

Den Turniersieg holten sich die Kroaten, die Polen dank eines 25:21 (13:9) im direkten Duell noch von Platz eins verdrängten. Die stimmkräftigen Fans von Ivano Balic, Igor Vori und Co. lieferten in Wr. Neustadt einen kleinen Vorgeschmack ab, was sich von 19. bis 23.1. in Graz abspielen wird. Denn dort treffen die Kroaten in Gruppe A auf Norwegen, die Ukraine und Russland.

Noch besser als der Vorverkauf für die Kroatien-Spiele läuft jener für die “Todesgruppe C” in Innsbruck, wo neben den Deutschen auch Polen, Schweden und Slowenien zu Gast sein werden. Etwas gebremster ist hingegen bis dato der Andrang für die Spiele von Gastgeber Österreich (Gruppe B) in Linz, wo in der Intersport Arena 6.000 Fans Platz haben.

Fürs möglicherweise um den Aufstieg in die Hauptrunde entscheidende Match am 23. Jänner gegen Serbien sind bereits 4.000 Tickets abgesetzt, für die Spiele gegen Europameister Dänemark (19. Jänner) und den Olympia-Zweiten Island (21. Jänner) sind es hingegen weit weniger. Die Top-Drei der vier Vierer-Gruppen steigen auf.

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