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Hana befreit sich aus Heidi Klums Fängen

Mit knallharten Verträgen bindet Heidi Klum ihren "Topmodel"-Nachwuchs an die eigene Agentur. Hana Nitsche, die 2007 bei der GNTM-Show Dritte wurde, konnte sich nun als Erste daraus befreien.
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Es sind brutale Verträge, die angehende Topmodels unterschreiben müssen, wenn sie darauf hoffen, durch “Germany’s Next Topmodel” den Sprung auf die internationalen Laufstege zu schaffen.

Zu Beginn der Show müssen alle Mädchen zwei Kontrakte unterschreiben: Einen mit dem produzierenden Sender, einen mit der Modelagentur “Face your Brand”, die jedoch eine 100-prozentige Tochterfirma von ProSieben ist. Im ersten Jahr müssen die Kandidatinnen 40 Prozent ihrer Einnahmen abgeben. Die beiden Vertragspartner bekommen jeweils 20 Prozent.

Im zweiten Jahr zahlen die Mädchen 35 Prozent, im dritten Jahr 30 Prozent, wie “Bild” im Jahr 2008 berichtete. Der Hammer ist die einseitige Verlängerungsklausel: Wirft der Esel genug Gold ab, kann das Machwerk vom Sender für zwei Jahre verlängert werden. Und: Ohne weitere Absprachen darf ProSieben Marken- und Bildrechte an die “Heidi Klum GmbH & Co. KG” weitergeben.

Nun konnte sich Hana Nitsche als erste GNTM-Abgängerin aus diesem Vertrag lösen, wie die “Bild-Zeitung” aktuell berichtet. “Das ist das Beste, was mir und meiner Karriere passieren konnte”, meint Nitsche gegenüber dem Blatt und freut sich darüber, endlich unabhängig zu sein und selber über sich bestimmen zu können. Die Art und Weise, wie sie aus den Verträgen herauskam, ist zurzeit noch nicht bekannt. Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht lässt sich aber wie folgt zitieren: “Die Verträge sind sittenwidrig. Ausserdem sind die Papiere völlig intransparent, ohne Anwalt nicht zu verstehen.” Es kann gut sein, dass diese Tatsachen deren Auflösung erst ermöglicht haben.

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