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Hamilton gewann Singapur-GP

Weltmeister Lewis Hamilton hat am Sonntag den Formel-1-Nacht-Grand-Prix von Singapur gewonnen.
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Der englische McLaren-Mercedes-Pilot setzte sich beim elften Sieg seiner Karriere, dem zweiten in dieser Saison nach Ungarn, vor dem Deutschen Timo Glock im Toyota sowie dem spanischen Vorjahressieger Fernando Alonso im Renault durch.

In der WM führt drei Rennen vor Schluss weiter der Engländer Button, der nun 15 Punkte Vorsprung auf seinen brasilianischen Brawn-GP-Teamkollegen Barrichello hat. Neben diesem Duo hat nur noch der deutsche Red-Bull-Jungstar Vettel eine Chance auf den Fahrertitel, die bei 25 Punkten Rückstand auf Button aber wohl nur noch rechnerischer Natur ist. Auch in der Team-Wertung liegt Brawn mit 153 Punkten überlegen vor Red Bull (110,5) in Front und kann damit schon in einer Woche in Japan alles klar machen.

Vettel hätte das Rennen in Singapur mindestens auf Platz zwei beenden müssen, doch eine Überschreitung des Geschwindigkeitslimits von 60 km/h beim zweiten Boxenstopp brachte den 22-Jährigen um den sicheren Podestplatz. “Ich habe den Speed-Limiter eingangs der Boxengasse gedrückt. Wir müssen schauen, ob da was mit der Elektronik war oder ich einen Tick zu spät oder zu früh gedrückt habe. Schade, denn sonst wäre es Platz zwei geworden”, lautete der zerknirschte Kommentar des sichtlich erschöpften und enttäuschten Hessen, der gleich mit mehreren Problemen zu kämpfen hatte.

“Wie alle Red-Bull- und Toro-Rosso-Piloten hatte ich unheimliche Probleme mit den Bremsen. Dann ist mir der rechte Spiegel weggeflogen und bei einem Ausritt habe ich mir auch noch den Diffusor beschädigt, der am Ende Auflösungserscheinungen gezeigt hat. Platz vier war daher das Maximum nach der Durchfahrtsstrafe”, meinte Vettel, der für das nächste Rennen am kommenden Sonntag in Suzuka “volles Risiko” versprach, um einen vorzeitigen WM-Triumph von Brawn GP zu verhindern. “Ich werde alles versuchen, um zu gewinnen.”

Noch schlimmer als Vettel erging es seinem Teamkollegen Mark Webber. Der Australier drehte sich 16 Runden vor Schluss wegen massiven Bremsproblemen von der Strecke und krachte mit dem Heck in die Begrenzung. Damit hat er im Gegensatz zu Vettel nun nicht einmal mehr eine theoretische Titelchance.

An der Spitze fuhr Hamilton ein sicheres und kontrolliertes Rennen, das bis zu Runde 20 alles andere als spektakulär war. Erst eine ungestüme Attacke des deutschen Force-India-Piloten Adrian Sutil, der sowohl den Toro Rosso des Spaniers Jaime Alguersuari als auch den BMW-Sauber von Nick Heidfeld “torpedierte”, sorgte für Spannung und eine Safety-Car-Phase über fünf Runden. “Das war extrem dumm von Sutil”, kritisierte Heidfeld die Aktion seines Landsmannes. Dieser Zwischenfall hatte aber keine Auswirkung auf die souveräne Vorstellung von Hamilton.

“Es war ein hartes Rennen. Ich kam hierher in der Hoffnung, ein gutes Ergebnis zu erzielen und mich für das vergangene Rennen zu rehabilitieren. Das habe ich getan, und darüber bin ich sehr, sehr glücklich”, meinte Hamilton und erinnerte damit an seinen schweren Unfall in der letzten Runde vor zwei Wochen in Monza, der ihn Platz drei gekostet hatte. “Generell war das Rennen für mich eine ziemlich klare Angelegenheit.”

Daneben war noch ein zweiter Engländer überglücklich – Jenson Button. “Für uns war es ein guter Tag. Ich bin glücklich, Fünfter geworden zu sein. Damit habe ich gegenüber Rubens einen Punkt gewonnen und nur einen gegenüber Vettel verloren. Ich kann also sehr positiv nach Japan zum nächsten Rennen fahren”, erklärte der 29-Jährige.

Renault-Pilot Alonso, der im Vorjahr im Zuge der “Crashgate”-Affäre um seinen damaligen Teamkollegen Nelson Piquet jun. die Nacht-Premiere in Singapur gewonnen hatte, widmete seinen dritten Platz seinem Ex-Teamchef Flavio Briatore, der wegen der Manipulation lebenslang gesperrt worden ist. “Nachdem, was passiert ist, ist dieses Podium ein besonderer Moment. Es war für das Team eine schwierige Zeit. Nun haben wir das hinter uns gelassen und konzentrieren uns auf die verbleibenden Rennen. Und ich widme dieses Podium Flavio – er ist zu Hause, aber er ist Teil des Erfolges, den wir heute hatten”, sagte der Spanier.

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