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Hamas-Unterstützungskonferenz

Der Iran organisiert eine internationale Konferenz zur Unterstützung der neuen palästinensischen Hamas-Regierung. Treffen von Vertretern islamischer Länder in Teheran.

Politiker und Wissenschaftler aus islamischen Staaten sollen ab Samstag in Teheran über Hilfen beraten, nachdem die USA und die EU ihre Zahlungen an die palästinensische Regierung eingestellt haben. Israel hält die den Palästinensern zustehenden Zoll- und Steuereinnahmen seit dem Hamas-Wahlsieg zurück.

Eine vom stellvertretenden Vorsitzenden des palästinensischen Parlaments, Ahmed Bahar, angeführte Delegation von Hamas-Abgeordneten war am Dienstag in den Iran gereist, um dort Hilfen zu erbitten. Der palästinensische Außenminister Mahmoud al-Zahar soll am Freitag zu einer Reise in fünf arabische Länder aufbrechen und dort um Unterstützung bitten. Ein Sprecher erklärte am Donnerstag in Gaza, Hilfsaufrufe sollten im Internet und über arabische Fernsehsender verbreitet werden. Der Spendenaufruf wird von der Arabischen Liga unterstützt. Die Regierung hat Probleme, die Gehälter für die 140.000 Staatsbediensteten aufzubringen. Die Gehälter für März sind bereits zwei Wochen überfällig.

Die israelische Armee ist ein halbes Jahr nach ihrem Abzug aus dem Gaza-Streifen erstmals wieder mit gepanzerten Fahrzeugen in das palästinensische Gebiet vorgedrungen. Soldaten seien auf der Suche nach Sprengstoff am Donnerstag etwa 500 Meter tief in das östliche Grenzgebiet gefahren, hieß es aus palästinensischen Sicherheitskreisen. Ein israelischer Militärvertreter erklärte, der Einsatz sei zeitlich begrenzt.

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