Hamas-Delegation berät mit Ägyptern über Waffenruhe

Der ägyptische Geheimdienstchef Omar Suleiman hat am Dienstag in Kairo mit einer Delegation der radikalen Palästinenserorganisation Hamas über Schritte hin zu einer Waffenruhe im Gazastreifen gesprochen.

Die Hamas-Delegation sollte eine endgültige Stellungnahme zu dem von Ägypten unterbreiteten Vorschlag für eine Beendigung der Kämpfe abgeben.

Der Nachrichtensender Al-Arabiya berichtete, gestritten werde vor allem um die Frage, ob vor der Verkündung einer Waffenruhe erst die israelischen Bodentruppen den Gazastreifen verlassen müssten oder nicht.

Dem Vernehmen nach soll die Hamas-Führung im Gazastreifen kompromissbereiter sein als die Exil-Führung der Islamistenorganisation in Damaskus. Diese wird angeblich von Syrien und vom Iran zu einer Verweigerungshaltung gedrängt.

Die ägyptische Nachrichtenagentur MENA meldete unterdessen, in den vergangenen 24 Stunden seien über den Grenzübergang Rafah 17 Ärzte, Helfer und Menschenrechtsaktivisten aus Deutschland, Irland, Frankreich und Griechenland in den Gazastreifen gelangt. Auf dem ägyptischen Flughafen Al-Arish, der unweit des Grenzübergangs liegt, trafen drei Flugzeuge mit Hilfsgütern aus Marokko, Jordanien und Saudi-Arabien ein.

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