Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Haltungsverbot von Hunden und Katzen im Zoofachhandel ab 2019

Das Haltungsverbot von Hunden und Katzen in Zoofachhandlungen soll 2019 kommen.
Das Haltungsverbot von Hunden und Katzen in Zoofachhandlungen soll 2019 kommen. ©pixabay.com (Symbolbild)
Per Anfang 2019 soll die Haltung von Hunden und Katzen in Zoofachhandlungen verboten sein. Ein von der Regierung im Parlament eingebrachter Initiativantrag zur Änderung des Tierschutzgesetzes sieht auch höhere Strafen für illegalen Tierhandel und Tierquälerei vor.


“Tiere sind Lebewesen und keine Ware, die man in Zoofachgeschäften ausstellt”, sagte die für den Tierschutz zuständige Ministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ). Besonders für Jungtiere sei dies ein enormer Stress. “Es ist nicht artgerecht und daher strikt abzulehnen”, meinte auch die FPÖ-Bundestierschutzbeauftragte Philippa Strache in einer Aussendung.

Haltungsverbot von Hunden und Katzen in Zoofachhandlungen kommt

Zoofachhandlungen, die am 30. September 2018 eine aufrechte Bewilligung haben, dürfen von dieser noch bis Ende 2019 Gebrauch machen, heißt es in dem Antrag. In den Erläuterungen wird dargestellt, dass mit den vorangegangenen beiden Novellen des Tierschutzgesetzes der Internethandel geregelt wurde, um illegalen Welpenhandel zu unterbinden, und andererseits durch die Sonderhaltungsverordnung auch Zoofachgeschäften neben der Haltung außerhalb des Geschäftes die Unterbringung von Tieren in Pflegestellen möglich ist. Dadurch sei es nicht nötig, dass Hunde und Katzen weiterhin in Verkaufs- oder Ausstellungsräumen gehalten werden.

Die Tierschutzorganisation “Vier Pfoten” begrüßte den Schritt, sieht aber noch nicht alle Probleme gelöst. Der Verkauf von Welpen per se werde nicht verboten, Zoofachhandlungen könnten Tiere außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten unterbringen und den Verkauf weiterhin über das Geschäft abwickeln. “Wir möchten darauf hinweisen, dass hier auch das Problem der fragwürdigen Herkunft der Tiere nicht gelöst würde”, so die Tierschützer. “Es wäre sicher besser, das Problem ein für alle Mal mit einem Verkaufsverbot ohne Schlupflöcher zu lösen.”

(APA/Red)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Tiere
  • Haltungsverbot von Hunden und Katzen im Zoofachhandel ab 2019
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen