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Hallo Nneka, Talib Kweli, ...

©Matthias Rhomberg
... Uncle Acid And The Deadbeats, Joris, Nada Surf und Mono. Das poolbar-Festival ist ein ganz besonderes Musikfestival. Es zieht sich nämlich über einige Wochen hinweg (7.7. – 20.8.) und bietet fast täglich Programm, dass kultureller und vielseitiger nicht sein könnte. 

Jede Woche steckt voller Überraschungen, die es zu entdecken gibt. Die vergangene Woche war mit Lola Marsh, AVEC, Iyeoka, dem Gsis Welcome Integrationstag und dem Tagebuch Slam mit starken, weiblichen Stimmen und Internationalität bestückt. Der Gsis Welcome Integrationstag lud zum gemeinsamen Kennenlernen ein und brachte die Menschen einander näher.

Und weiter geht es mit …

… Liebe, Wut und Leidenschaft von Nneka. Sie ist die Ausnahme und macht ihr Ding. Die Wahl-Hamburgerin, die eigentlich aus Nigeria stammt, lässt sich in keine Schublade pressen. Ihre Musik umhüllt sie mit einem amüsanten und doch kalkulierten Mantel aus HipHop, Dub, Reggae und Soul. Mit zornigen Nuancen und warmherziger Wildheit berührt sie Kopf und Herz.

… alternativem, feinen HipHop von Talib Kweli. Keine HipHop-Liste der besten Rapper kommt ohne ihn aus. Talib Kweli, bekannt für seine anspruchsvollen und sozialkritischen Texte, verirrt sich als Vertreter des Conscious Rap gerne in poetischen Tiefen.

… einer Hommage an die ehrlichen Riffs von Uncle Acid And The Deadbeats. Stell dir vor, die Urbesetzung der Alice Cooper Band jammt in einer Zelle mit Black Sabbath und The Stooges – wegen Mord verurteilt – und das, was passiert, wird als Musik vertont. Gut, nun erhältst du eine Vorstellung vom jüngsten Album von Uncle Acid & The Deadbeats. So in etwa beginnt die Selbstbeschreibung der englischen Doom-Metal und Psychedelic Rock Band.

… Herz und Kopf von Joris. Er ist der Widerspruch in Person: „Wenn ich nicht Musik mache, mache ich Musik“, sagt der deutsche Singer/Songwriter über sich. Die Füße am Boden und den Kopf in den Wolken: Joris vereint die größten Kontraste in sich und sieht sich selbst als Geschichtenerzähler mit rauer und authentischer Stimme.

… schwerelosem Indierock von Nada Surf. Sie sind ein Bilderbuchklassiker des Indiehimmels. Indierock – schwerelos in der Umsetzung und doch bedeutungsschwer in Inhalt und Melancholie. Letztere steht im Mittelpunkt. Schließt man die Augen, so hat man das Gefühl mit dem Cast von O.C. California Malibu entlangzudonnern.

… japanischen Post-Rock von Mono. Die Instrumentalrocker sind Meister der emotionalen Manipulation und zeigen auf eine gefühlvolle, harmonische Weise, wie großartig eine Live-Performance sein kann. Dabei kommen sie ganz ohne Gesang aus und setzen mit langwierigen Gitarrenwänden neue Maßstäbe in einer eigenen fantastischen Fantasiewelt.

Grenzen und deren Aufbruch sichtbar machen

Unter dem Motto Aufbruch steht das ganze poolbar-Festival. Konzeptionell startet dieser Aufbruch visuell mit dem Ausbruch aus den gewohnten Festivalgrenzen und bezieht daher auch markante umliegende Orte mit ein. Dazu gehören die weithin sichtbare Felswand über dem Alten Hallenbad und eine Baumreihe im Reichenfeld, welche das Festivalgelände geografisch begrenzen. Diese werden mit großformatigen Projektionen bespielt. Weiters befindet sich auf der anderen Seite das Landesgericht, ein Ort, an welchem täglich Entscheidungen über Grenzüberschreitungen getroffen werden. Die Projektionen auf dem Landesgericht sind auch für alle passierenden VerkehrsteilnehmerInnen gut sichtbar.

Grafische Strukturen visualisieren

Inhaltlich wurden beim poolbar Generator Visuals Workshop unter der Leitung des Medienkünstlers Stefan Kainbacher von NEON GOLDEN mit den TeilnehmerInnen Anna Lerchbaumer und Philipp Hartmann grafische Strukturen, die sich thematisch mit dem Thema Grenzen und deren Aufbruch beschäftigen, erarbeitet. Daneben steuert die rumänische Gastkünstlerin Maria-Flavia Pascu eine Arbeit zum Festival bei.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle unterstützenden PartnerInnen, welche dieses Projekt ermöglichen und den Aufbruch sichtbar machen lassen. Besonders hervorzuheben ist hier die Firma PANI, die großzügigerweise die Projektoren zur Verfügung stellt, sowie das Landesgericht Feldkirch und die Bundesimmobiliengesellschaft, ohne welche die Bespielung des Landesgerichtes nicht möglich wäre.

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