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Hallenradsport-EM: Vorarlberger auf Medaillenkurs

Von 14. bis 16. Mai finden die Europameisterschaften im Hallenradsport in Ludwigslust (GER) statt. Das gesamte österreichische Team besteht auch in diesem Jahr aus Vorarlberger Sportlern.

Im Radball haben die Höchster Titelverteidiger Chancen auf Gold. Die Kunstradfahrer könnten  Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen. Mehrere junge Sportler geben ihr EM-Debüt.

Radballer als Titelverteidiger

Im Vorjahr holte das Höchster Radballteam mit Patrick Schnetzer und Lukas Schneider die Goldmedaille nach Österreich. Nach Motivationsproblemen Schneiders musste sich Schnetzer einen neuen Partner suchen. Mit Johannes Bauer wurde ein optimaler Spielpartner gefunden. Sie sind für das EM-Turnier die Favoriten und konnten im Frühjahr bereits alle Gegner besiegen. Eine Titelverteidigung kann durchaus erwartet werden, wenngleich die Gegner alles daran setzen werden, die Vorarlberger zu besiegen. Da neun Nationen gemeldet haben, wird die Vorrunde in zwei Gruppen gespielt. In der Gruppe A treten die Favoritenmannschaften gegeneinander an und sind automatisch für die nächste Runde zugelassen. Nur die beste der vier Mannschaften der Gruppe B stößt in der zweiten Runde zu den fünf der A-Gruppe dazu.

Bronzemedaillen im Kunstrad möglich

Im Bereich Kunstrad hat Österreich gleich mehrere Hoffnungen am Start. Das Meininger Kunstradteam Nadine Mörth und Katharina Kühne sind in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Sie haben mit 93,30 Punkten die dritthöchste Punktezahl eingereicht. Ein Stockerlplatz bei ihrer EM-Premiere ist möglich. Sie werden mit dem französischen Zweier um die Bronzemedaille kämpfen müssen. Ein weiteres Meininger Duo hat Chancen auf den dritten Platz. In der offenen Klasse tritt das Mixed-Duo Alexander Hoor und Carmen Müller ebenfalls erstmals an. Der dritte Platz ist mit einem 10-Punkte-Vorsprung auf das viertgereihte Team gut abgesichert.

Der Vierer-Reigen aus Gisingen (Nina Klammsteiner, Lisa Witwer, Marion Müller, Corinne Frick) konnte sich in dieser Saison steigern. Sie legten um ganze 64,40 Punkte auf 159,50 Punkte zu. Somit stehen sie auf dem dritten Platz. Nach den bisher ausgefahrenen Punkten werden sie sich mit der Slowakei, die mit 148,00 Punkten gleich hinter ihnen lauern, um den 3. Rang duellieren.

Harte Konkurrenz im Einzelbewerb

Adriana Mathis aus Meiningen ist im Bewerb 1er Juniorinnen  auf dem dritten Platz aufgestellt. Knapp hinter ihr lauern aber Viola Brand (D) und Nicole Freybortova (CZE). Da Mathis in den vergangenen Wettkämpfen solide Leistungen zeigte, ist ein dritter Platz in Reichweite. Für den Titel zu favorisieren ist Lisa Hattemer (D). Elisa Engljähringer aus Altenstadt war 2009 als Ersatzfahrerin dabei. In diesem Jahr ist sie mit 128,50 Punkten auf dem 8. Platz aufgestellt. Fabian Allgäuer aus Meiningen erreichte 2009 den fünften Platz. 2010 ist er mit 146 Punkten auf dem 6. Platz aufgestellt. Eine Rangverbesserung ist hier nur schwer möglich. Hoor Alexander aus Meiningen geht zum zweiten Mal bei einer EM an den Start. Er ist als Achter gereiht.

Quelle: ÖRV

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