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Haider-Konten: Korruption ignoriert

Nach mutmaßlichen Geldflüssen bei der Buwog-Privatisierung beschäftigen angebliche "Haider-Konten" mit 45 Millionen Euro ganz Österreich. Für den Korruptionsbekämpfer Franz Fiedler ist „Feuer am Dach“.
VN-Interview mit Franz Fiedler

Als „gelernter Österreicher“, ehemaliger Rechnungshofpräsident und Staatsanwalt könne er in der Haider-Causa nichts ausschließen, sagt Fiedler im VN-Interview. „Aber ich will nicht spekulieren: Entscheidend ist, dass die Erhebungen möglichst rasch Klarheit bringen.“ Diesbezüglich hat Fiedler freilich Bedenken: So habe die Justiz Erklärungsbedarf, nachdem ein Tagebuch mit Hinweisen auf die Existenz eines Haider-Kontos seit Februar bei der Staatsanwaltschaft herumliegt. Korruption werde von der Politik nicht ernst genug genommen, erklärt Fiedler im VN-Interview. So würden denn auch nicht genügend Mittel zur Korruptionsbekämpfung zur Verfügung gestellt. In Österreich bestehe die zuständige Korruptionsstaatsanwaltschaft aus sieben Staatsanwälten; in der benachbarten Schweiz seien es 40.

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