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Haditha-Massaker: Rumsfeld unter Druck

Wegen des Massakers in der irakischen Stadt Haditha gerät der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, Donald Rumsfeld, unter verstärkten Druck aus dem Kongress.

Der einflussreiche Vorsitzende des Streitkräfteausschusses im Senat, der Republikaner John Warner, forderte den Pentagon-Chef am Dienstag in Washington auf, die Untersuchungsergebnisse zu dem Blutbad zügig zu veröffentlichen. Warner kündigte in einem Brief an Rumsfeld außerdem an, dass er mehrere Anhörungen zu dem Massaker abhalten wolle. Die Vorwürfe seien so schwer, dass diese Anhörungen für seinen Ausschuss „oberste Priorität“ hätten.

Das US-Verteidigungsministerium hat zwei Untersuchungen zu dem Massaker in Haditha veranlasst, bei dem im November 24 Zivilisten getötet worden seien sollen. Die erste Untersuchung soll klären, ob das Blutbad tatsächlich von US-Soldaten verübt wurde. Die zweite Untersuchung geht den Vorwürfen nach, das US-Militär habe den Vorfall zu vertuschen versucht. Vertreter des Ministeriums sagten, die Untersuchungen gingen dem Ende entgegen. Allerdings wurde bislang kein Datum für die Veröffentlichung der Ergebnisse bekanntgegeben.

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