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Hacker-Attacke auf Schwarzenegger

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger ist ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge Opfer eines Hacker-Angriffs auf das Computer-System seiner Regierung geworden.

Auf diese Weise soll die Aufnahme eines Gespräches an die Öffentlichkeit geraten sein, in dem der republikanische Politiker unter anderem eine Abgeordnete lateinamerikanischer Abstammung als besonders leidenschaftlich bezeichnet hat.

Die kalifornische Polizei prüfe derzeit den Fall, gehe aber nicht von einer undichten Stelle in Schwarzeneggers Büro aus, bestätigte ein Polizeisprecher. Teile des von der „Los Angeles Times“ vergangene Woche veröffentlichen Gesprächs hatten mitten in Schwarzeneggers Wahlkampf um eine Bestätigung im Amt im November für Aufregung gesorgt. In dem Gespräch mit engen Regierungsberatern hatte der aus Österreich stammende ehemalige Hollywood-Schauspieler Kubaner und Puertoricaner als „sehr heißblütig“ bezeichnet. „Sie haben zum Teil schwarzes und zum Teil lateinamerikanisches Blut in ihren Adern und das zusammen macht es“, sagte Schwarzenegger demnach bei dem Treffen hinter verschlossenen Türen.

Schwarzeneggers Rechtsvertreterin zufolge ergab eine interne Prüfung inzwischen, dass „am 29. oder 30. August 2006 eine unbekannte Person oder Personen eine Audiodatei vom Computersystem des Gouverneursbüros heruntergeladen haben“. Die Aufnahme war offiziellen Angaben zufolge so abgespeichert, dass nur wenige Zugriff darauf hatten. Schwarzenegger hat sich Ende vergangener Woche für seine Aussagen entschuldigt.

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