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Gymnestrada: "Alle sollen nur genießen"

Schwarzach - Gymnaestrada-Organisator Erwin Reis ist nicht mehr so nervös wie noch vor einem Jahr. Reis im "VN"-Interview.  Veranstaltungen

VN: In 42 Tagen beginnt die Weltgymnaestrada in Vorarlberg. Wie hoch ist die Anspannung bereits bei Ihnen?

Reis: Ich muss sagen, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt eher gelassen bin. Das war vor einem Jahr viel schlimmer. Damals standen noch große Hürden vor uns. Jetzt ist alles auf Schiene. Eine Sitzung des Organisationskomitees vor einigen Tagen hat mir ein sehr gutes Gefühl verschafft. Alle arbeiten hervorragend zusammen.

VN: Worin besteht in der jetzigen Phase Ihre Haupttätigkeit?

Reis: Jetzt gibt es für mich nur noch Aufgaben in der Koordination. Ich schaue drauf, dass alle Ebenen ineinander greifen. Dass Technik, Versorgung, Veranstaltungsorganisation, Choreografie, Medienbetreuung, Unterbringung und und und optimal aufeinander abgestimmt sind.

VN: Was, glauben Sie, könnte das Besondere der Gymnaestrada in Vorarlberg werden?

Reis: Ganz klar die persönliche Atmosphäre, die wir trotz der Dimension der Veranstaltung zu betonen versuchen. Ich denke da auch ans Organisationsteam. Wir sind eine Handvoll Hauptamtliche, die vom Kampf um das Ereignis bis jetzt zusammengeblieben sind. Wir werden in der Veranstaltungswoche mit 4000 Ehrenamtlichen im Einsatz sein. Sie alle werden die persönliche, familiäre Atmosphäre transportieren. Stolz bin ich auch auf die Tatsache, dass wir das Ereignis ohne externe Profis organisieren. Zuerst dachte ich, wir brauchen das. Aber wir schaffen das alleine.

VN: Wie soll die Vorarlberger Bevölkerung von der Gymnaestrada profitieren?

Reis: Indem wir das Ereignis mit den Teilnehmern genießen. Die kommen nämlich her um zu präsentieren, zu feiern und gefeiert zu werden. Das ist der Vorteil einer Sportveranstaltung, bei der es keine Wertung gibt.

VN: Worauf freuen Sie sich am meisten?

Reis: Da muss ich im Konjunktiv reden. Ich würde mich am meisten darüber freuen, wenn wir nach Ende der Gymnaestrada sagen könnten: Es war eine tolle Veranstaltung, von der wir viel mitnehmen können.

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