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Gut gerüstet für den "Fall der Fälle"

Vandans - Ob Hochwasser­er­eig­nisse, Hangrutschungen oder Lawinen - im Einsatzfall sind aktuelle Katastrophenschutzpläne von großer Bedeutung.

Ein Jahr lang haben Mitarbeiter der Landeswarnzentrale und des Zivilschutzverbandes gemeinsam mit Vertretern der Pilotgemeinden einen neuen Katastrophenschutzplan für Gemeinden erarbeitet. Die ersten, individuell abgestimmten Einsatzpläne wurden vor kurzem an die fünf Pilotgemeinden Rankweil, Lech, Vandans, Bludenz, Nenzing in Vandans übergeben.

“Der Vorarlberger Zivilschutzverband stellt damit eine Einsatzunterlage zur Verfügung, die einfach zu verwenden und auf allen Ebenen der behördlichen Einsatzleitungen leicht umzusetzen ist,” sagte der Präsident des Vorarlberger Zivilschutzverbands, Gottfried Schröckenfuchs; “das ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz der betroffenen Bevölkerung.” Wichtig dabei war die Mitarbeit der Behördenvertreter auf Gemeindeebene: Im Rahmen mehrerer Workshops in einem Zeitraum von ca. einem Jahr wurden die Teilnehmer in Ausbildungsmodulen zu den jeweiligen Themen (Gefahrenanalyse, Erstellung von Checklisten und Alarmplänen, Elektronische Hilfsmittel, Führungs- und Stabsarbeit, Einsatzunterlagen,… ) geschult.

Das Ergebnis dieses Prozesses sind gemeindespezifisch ausgearbeitete und angepasste Einsatzunterlagen, welche die behördliche Einsatzleitung bei ihrer Tätigkeit optimal unterstützen. Zudem wurde in diesen Workshops der Umgang mit diesem Hilfsmittel geschult. “Im Katastrophenfall sind professionelle und einfach zu verwendende Einsatzunterlagen sehr wichtig,” informierte der Leiter der Abteilung für Innere Angelegenheiten, Gernot Längle. Nicht zuletzt profitierten die Teilnehmer auch vom regen gegenseitigen Gedanken- und Informationsaustausch.

Katastrophenschutzplan für möglichst alle Gemeinden

Die neu entwickelten Einsatzunterlagen werden im Rahmen des Ausbildungsprogrammes der Landeswarnzentrale auch anderen Gemeinden zur Verfügung gestellt – inklusive Einschulung und spezifischer Adaptierung. Die Gemeinden Hard, Lingenau und Reuthe sind derzeit an der Umsetzung ihrer gemeindespezifischen Katastrophenschutzpläne. Die Kosten werden vom Vorarlberger Zivilschutzverband übernommen.

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