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Gumpoldskirchen: Zweite Exhumierung nach ungeklärten Todesfällen vorgenommen

Die Exhumierung in Gumpoldskirchen soll Klarheit über die Todesfälle bringen
Die Exhumierung in Gumpoldskirchen soll Klarheit über die Todesfälle bringen ©APA/ANDREAS PESSENLEHNER
In Gumpoldskirchen wurde am Mittwoch die zweite Exhumierung eines mutmaßlichen Mordopfers vorgenommen, um Untersuchungen an den sterblichen Überresten des im Oktober 2010 verstorbenen Herbert A. vorzunehmen. 
Zweite Exhumierung angeordnet
Bilder vom grausigen Geschehen

Die Ergebnisse der toxokologischen Tests, die nachweisen sollen, ob Herbert A. mit Arsen vergiftet worden war, sollen in vier Wochen vorlegen.

Sehr hohe Giftkonzentration

Gerichtsmediziner Christian Reiter hatte bei Herbert A. in einer Gewebeprobe eine um das 50-fache erhöhte Arsenkonzentration festgestellt. Auch bei einem anderen Todesfall war es zu Unregelmäßigkeiten gekommen: Bereits am Montag war in Schwechat die Leiche des Niederösterreichers Alois F. ausgegraben worden.

Der Friedhof in Gumpoldskirchen war wegen der Exhumierung vorübergehend gesperrt worden, um Schaulustigen keine Chance zu geben.

Exhumierung in Gumpoldskirchen soll Klarheit bringen

In beiden Fällen steht eine 51-jährige Polin unter Mordverdacht, die sich in Krems in Untersuchungshaft befindet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen ihren Sohn, und zwar wegen vermögensrechtlicher Verdachtsmomente ermittelt. Gemeldet habe sich der Mann, der seiner Mutter bei der Verwertung des Vermögens – u.a. hatte Herbert A. ihr seine Wohnung überschrieben – geholfen haben könnte, bisher noch nicht.

Herbert A. war am 15. Oktober 2010 im Spital gestorben. Die Frau hatte zuvor als Pflegerin bei ihm gewohnt und ihn laut Staatsanwaltschaft auch während längerer Krankenhausaufenthalte mit von ihr selbst zubereiteten Speisen versorgt. Die Exhumierung in Gumpoldskirchen soll nun klären, ob er vergiftet worden war. (APA/Red.)

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