Gül: Verschiebung von EU-Gesprächen möglich

Der türkische Außenminister Abdullah Gül schließt eine Verschiebung der Beitrittsgespräche mit Vertretern der Europäischen Union nicht aus. Sie sollen planmäßig am Montag beginnen.

Es gebe noch „ernste Probleme“, die zuvor gelöst werden müssten, sagte Gül am Donnerstag vor Journalisten in Ankara. Einige Punkte könne die Türkei niemals akzeptieren, fügte er hinzu, ohne dies genauer auszuführen.

Österreich hatte zuvor bei den Beratungen der EU-Botschafter über das Ziel der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei eine Einigung blockiert. Österreich will Diplomaten zufolge eine konkrete Alternative zu einer Aufnahme der Türkei festschreiben, während die anderen EU-Staaten nur eine allgemeinere Formulierung für den Fall des Scheiterns der Verhandlungen akzeptieren wollen.

Die Türkei lehnt Verhandlungen entschieden ab, wenn zugleich auch über Alternativen zu einem Beitritt verhandelt werden soll. Eine Krisensitzung der EU-Außenminister soll am Sonntag in letzter Minute den pünktlichen Start der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei retten.

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