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Guem wieder "Fußballer des Jahres"

Die Fans wählten den 31-jährigen Mittelfeldspieler Alexander Guem nach 2007 auch zum Fußballer des Jahres 2008. Video  | Bilder 

Damit ist Guem der erste Kicker, dem dieses Kunststück gelang. Mit großem Vorsprung verwies er Teamkollege Matthias Koch und Dornbirns Mathias Nagel auf die Plätze. Vor der Abreise ins Trainingslager nahmen die beiden Altacher Guem und Koch im „VN”-Interview aber nicht nur zur Fußballerwahl Stellung.

VN: Gratulation zu Ihrer Titelverteidigung.

Alexander Guem: Ein Titel ist immer was Schönes. Ein großes Dankeschön deshalb an meine Fans. Für mich ist es eine Bestätigung meiner Leistungen. Viel hat sich allerdings nicht geändert, auf ein Bundesligator warte ich ja nach wie vor.

VN: Und was meint Matthias Koch zu seinem zweiten Platz?

Matthias Koch: Für mich ist das etwas Neues. Als Jugendlicher war ich einmal Spieler eines Turniers. Für mich war im Herbst wichtig, dass ich mich zeigen und weiterentwickeln konnte.

VN: Innerhalb eines Jahres hattet ihr beide vier Trainer. Wie geht ihr persönlich damit um?

Guem: Es ist nicht leicht, aber jeder Spieler geht damit anderst um. Es hat auch jeder eine andere Beziehung zum jeweiligen Trainer. Auf dem Platz ändert sich allerdings nicht viel. Wir sind Profis und wir haben unseren Job zu erledigen und dazu gehört auch das Training. Auffallend ist, dass es seit Streiter keinem Trainer gelungen ist, Spaß an der Arbeit zu vermitteln. Unter Zellhofer ist der Spaß wieder da. Das positive Gefühl ist spürbar.

Koch: Man sieht es an der Körperhaltung der Spieler, dass es wieder Spaß macht. Wir wissen ja selbst, was uns im Frühjahr erwartet, da ist es wichtig, dass wir positiv an die Sache herangehen. Ein Unterschied ist auch, dass wir derzeit fast nur mit Ball trainieren.

VN: 2008 war für Matthias Koch wohl noch aufregender als für den neuen Fußballer des Jahres Alexander Guem?

Koch: Ein Höhepunkt war sicherlich mein erstes Bundes­ligator. Am wichtigsten für mich aber war, dass ich die Vorbereitung voll mitmachen konnte. Das hat mir in meiner Entwicklung sehr geholfen.

VN: Sie gehören dem Stamm der U-20-Nationalelf an. Wohin soll ihre Reise gehen?

Koch: Jeder junge Fußballer träumt vom Ausland. Das ist auch mein Ziel. Aber ich weiß genau, dass ich noch einiges zu verbesssern habe. Ich bin noch lange kein kompletter Spieler.

VN: Wer ist für Sie ein kompletter Spieler?

Koch: Ein Steven Gerrard von Liverpool.

VN: Im Vorjahr hat Alexander Guem bei der Ehrung zum Fußballer des Jahres das erste Bundesligator versprochen. Noch warten die Fans darauf, was können Sie heuer versprechen?

Guem (schmunzelt): Hoffentlich das erste Tor. Im Ernst: Ein Tor wäre natürlich schön, aber wichtiger ist der Klassenerhalt. Den wollen und den werden wir schaffen. Zumindest kann ich versprechen, dass wir alles dafür tun werden. Und was das Tor betrifft, da verkopfe ich mich nicht. Vielleicht ist ja auch durch meine Hochzeit der große Druck weg.

VN: Wie lange sieht man Sie noch in Altach?

Koch: Mein Vertrag läuft bis 2010.

Guem: Mein Vertrag ebenso.

 

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