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Gudelj wechselt an den Spielfeldrand

Als Spieler gewann Bruno Gudelj zweimal die Champions-League und wurde 1996 Olympiasieger. Als Spielertrainer in Bregenz hat der Kroate mit fünf Titelgewinnen (zweimal Meister und dreimal Cupsieger) maßgeblichen Anteil am Höhenflug des Handballsports.

Nach acht Jahren „Tingeltangel” kehrt Gudelj nun zu seinem Stammverein Badel Zagreb, jetzt Rukometni Zagreb, als Cheftrainer zurück. Mit den Kroaten wurde der ehemalige Bregenz-Spielertrainer in den Jahren 1992 und 1993 bereits Europacupsieger der Meister (mit der jetzigen Champions League zu vergleichen) und holte sechsmal den nationalen Meister. Nach dem Olympiasieg mit Kroatien 1996 wechselte der Spielgestalter zunächst zu Bielefeld, ehe er zwei Jahre bei Essen tätig war. Danach folgte ein einjähriges Gastspiel in Spanien bei Bidasoa Irun, ehe der heute 38-Jährige im Sommer 1999 das Spielertraineramt des Deutschen Holger Schneider in Bregenz übernahm.

Zwei Meistertitel
Bereits im ersten Jahr gewann das Team aus der Landeshauptstadt unter seiner Regie den ersten Cupsieg der Vereinsgeschichte und musste sich in der Meisterschaft erst im Finish Bärnbach/Köflach geschlagen geben. In den nächsten Jahren gelang neben dem Gewinn des Doubles (2001/2002) noch ein Meistertitel (2000/01) und ein weiterer Cupsieg (2002/2003). Nach dem Gewinn des Cup-Final-Four in Dornbirn im Mai 2003 beendete Gudelj seine aktive Laufbahn und kehrt nach einjähriger „Babypause” – im November wurde er Vater von Zwillingen – wieder zum Handballsport zurück. Gudelj tritt die Nachfolge von Lino Cervar an, der neben seiner Tätigkeit als Teamchef die Tätigkeit als Vereinstrainer wegen eines Engagements in der Politik zurücklegt.

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