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Guantanamo-Häftling wirft USA Folter vor

Ein Guantanamo-Häftling mit australischer Staatsbürgerschaft hat den USA Folter vorgeworfen. Nach seiner Festnahme nahe der afghanischen Grenze sei er zunächst nach Ägypten gebracht worden, sagte Mamdouh Habib.

Dort hätten US-Soldaten ihn mit Elektroschocks und unter Einsatz von Hunden misshandelt. Auch sei er routinemäßig geschlagen und noch anderweitig gequält worden. Später sei er dann zum amerikanischen Stützpunkt Guantanamo auf Kuba gebracht worden.

Ägypten hat bisher nicht bestätigt, dass sich der 48-jährige jemals auf seinem Territorium aufhielt. Habib ist einer von 15 Guantanamo-Häftlingen, gegen die demnächst vor einer amerikanischen Militärkommission verhandelt werden soll. Der Sender ABC berief sich in seinem Bericht auf bisher unveröffentlichte Prozessunterlagen.

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