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Grünes Licht für Renate Götschl

Österreichs Alpinteams bereiten sich diese Woche mit Volldampf auf den Weltcup-Auftakt am Samstag vor. Die Damen im Stubaital, die Herren im Pitz- und Mölltal. Die gute Nachricht: Renate Götschl kann doch starten.

Götschl absolvierte mehrere problemlose freie Fahrten ohne gröbere Knie-Probleme, am Dienstag will die Speed Queen auf dem von der Liftgesellschaft mit Wasser präparierten Eishang auch wieder rennmäßig Tore fahren. “Ich muss zwar weiter schauen wie es dem Knie geht, ich bin aber zuversichtlich und denke schon, das es gehen wird”, sagte Götschl, die vergangenen Donnerstag das Training wegen Schmerzen im operierten linken Knie abbrechen hatte müssen. Die Damen eröffnen am Samstag das Söldener Renn-Wochenende mit ihrem Riesentorlauf.

Zu Wort gemeldet hat sich erstmals seit seiner verspäteten Ankunft in Europa auch Bode Miller. Der Weltcup-Titelverteidiger und seit zwei Jahren in Sölden unbesiegte US-Star bestätigte, dass ihn der schwere Motorrad-Unfall seines Bruders sehr mitnehme, andererseits könne er gerade beim Skifahren am besten abschalten. Erst in ein bis zwei Monaten werde man genauer wissen, wie es gesundheitsmäßig mit seinem Bruder Chelone weitergehe, sagte Miller. Der US-Fahrer mit dem riskanten Stil gestand auch ein, konditionell noch nicht voll auf der Höhe zu sein. “Ich wäre da gerne weiter”, sagte Miller, der sich erstmals nur mit dem US-Team, also ohne Kontakt zu den Österreichern auf die Saison vorbereiten hatte müssen. Auch in Neuseeland trainierten die USA in einem anderen Skigebiet als der ÖSV. “Deshalb weiß ich nicht, wie stark die anderen schon sind”, gestand Miller.

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