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Grundeinkommen für Künstler als Rettung?

Für viele Künstler ist die Coronakrise existenzbedrohend.
Für viele Künstler ist die Coronakrise existenzbedrohend. ©Screenshot ORF Vorarlberg
Ein Grundeinkommen entsprechend dem bayrischen oder baden-württembergischen Modell wünschen sich viele heimische Kulturschaffende im Zuge der Coronavirus-Krise.

Oberösterreich hat dieses Modell bereits übernommen. Das Land Vorarlberg verweist auf eigene Fördermaßnahmen wie Atelier- und Arbeitsstipendien, berichtet "Vorarlberg heute".

Maria Simmer-Keller, Präsidentin der Berufsvereinigung Bildender Künstler, spricht von großer Verzweiflung. Ausstellungen sowie auch Ankäufe seien abgesagt worden. Sie erhofft sich Hilfe vom Land. Hier gebe es die Möglichkeit Kunst anzukaufen, oder bestehende Förderungen und Stipendien dringend zu erhöhen.

Schwer Förderung zu bekommen

Hilfe sagen Bund und Land zwar zu. tasächlich an die Förderungen zu gelangen gestalte sich aber schwierig.

Das sei nicht Jammern auf hohem Niveau. Für Künstler und Kulturschaffende ist die aktuelle Situation existenzbedrohend. Aufgrund ihrer Beschäftigungsverhältnisse, mal seien sie freischaffend, mal angestellt oder auch freie Unternehmer, würden sie zwischen die Unterstützungsfonds fallen. Corona hat alles zum Stillstand gezwungen, für viele fallen heuer ganze sechs Monatsgehälter weg, so Barbara Herold von der IG Freie Theater.

Situation in der Kulturszene

Mirjam Steinbock, Geschäftsführerin der IG Kultur, über die herausfordernde Zeit für den Kulturbetrieb.

(VOL.AT)

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