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Grüne wollen mehr Betreuungsplätze für Kinder

Schon ab dem ersten Lebensjahr wollen die Grünen ein Recht auf Kindergartenplätze
Schon ab dem ersten Lebensjahr wollen die Grünen ein Recht auf Kindergartenplätze ©Bilderbox
Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative fordern die Grünen einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem ersten Lebensjahr. Derzeit sei ein Kinderbetreuungsplatz in Österreich keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Privileg.

Vor allem für unter Dreijährige würden rund 40.000 Plätze fehlen. Der Ausbau bei der Kinderbetreuung schon ab einem frühen Lebensalter müsse daher zügig fortgesetzt werden. Verantwortlich für diese Forderung im Rahmen der Grünen Bildungsinitiative ist die Wiener Landtagsabgeordnete Daniela Musiol. Sie beantwortete vienna.at einige Fragen zum Thema.

Daniela Musiol zu ihrer Forderung nach besserer Kinderbetreuung

Vienna Online: Sie beklagen, dass 40.000 Kindergartenplätze fehlen. In Wien oder bezieht sich diese Zahl auf Gesamtösterreich? 
Musiol: Die Zahl bezieht sich auf ganz Österreich. Sie bedeutet aber nicht, dass damit wirklich jedes Kind einen Kindergartenplatz hätte, sondern nur, dass damit die Anzahl für das Barcelona-Ziel (PDF) von 33 Prozent erreicht wäre. Das hätten wir schon 2010 erreichen sollen. 

Vienna Online: Wie stellen Sie sich die Finanzierung dieser zusätzlichen Plätze vor? 
Musiol: Hier muss der Bund Verantwortung übernehmen, damit die Regelungen für alle Länder gleich sind. Man könnte zum Beispiel die Steuerzuckerl von 2008 rückgängig machen, und zwar nur für Besserverdiener. Damit könnten die Kosten von 70 Millionen Euro, die die AK errechnet hat, leicht abgedeckt werden.  

Vienna Online: Ihre Forderung scheint mehr mit Arbeitskräften für die Wirtschaft als mit Bildung zu tun zu haben. Wie sehen Sie das? 
Musiol: Es ist eindeutig eine Forderung für bessere Bildung. Es gibt Studien die belegen, dass Kinder, die früher betreut werden, einen Bildungsvorsprung haben. Wir sehen diese Einrichtungen nicht als Aufbewahrungsstätten, damit mehr Arbeitskräfte für die Wirtschaft frei werden. Außerdem werden dadurch auch Arbeitsplätze geschaffen.  

Vienna Online: Ist die ‘Abschiebung’ von Kindern in die Kinderkrippe in einem so frühen Alter sinnvoll? 
Musiol: Unsere Forderung läuft keinesfalls auf ein Abschieben hinaus. Wir verstehen auch, wenn Familien die Kinder noch nicht so früh in Betreuung geben möchten. Die Grünen sehen Kinderkrippen als Ergänzung zur familiären Kinderbetreuung und nicht als Einrichtungen, in denen Kinder 50 oder 60 Stunden pro Woche verbringen.  

 

 

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