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Ground Zero: Neue Knochenfunde

Angehörige von Opfern der Terroranschläge vom 11. September 2001 reagieren mit Empörung: Medienberichte über weitere rund 300 Knochenteilen in der Nähe von Ground Zero.

Sie seien „schockiert und entsetzt“, dass sie aus den Medien hätten erfahren müssen, dass mehr als viereinhalb Jahre nach den Anschlägen noch Überreste der Opfer gefunden worden seien, erklärte die Hinterbliebenenorganisation „Kampagne für die Sicherheit von Wolkenkratzern“ am Freitag in New York. Sie forderte die Regierung von US-Präsident George W. Bush auf, sofort einzuschreiten und Forensik-Experten nach New York zu entsenden.

Bei den Vorbereitungen zum Abriss des Deutsche-Bank-Gebäudes in Manhattan waren allein in der vergangenen Woche rund 300 Knochenteile entdeckt worden. Bereits am 1. April hatten Arbeiter auf dem Dach des Gebäudes 74 sterbliche Überreste gefunden. Die Gesundheitsbehörde New Yorks geht davon aus, dass noch weitere entdeckt werden.

Bei den Anschlägen auf das World Trade Center wurden mehr als 2.700 Menschen getötet. Das neben dem eingestürzten World Trade Center gelegene Gebäude der Deutschen Bank war durch die Anschläge so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass es nicht mehr genutzt werden konnte.

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