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Größte Medaillenhoffnung

Die ersten Entscheidungen der Ringer-WM in Budapest fielen zwar bereits am Montag, doch für Österreichs Aktive wird es erst ab Donnerstag ernst. Nikola Hartmann-Dünser ist einmal mehr größte Medaillenhoffnung.

Birgit Stern (bis 55 kg), Stephanie Maierhofer (bis 59 kg), Nikola Hartmann-Dünser (bis 63 kg/alle KSV Götzis), Marina Gastl (bis 72 kg/RSC Inzing/alle Freistil) und Hannes Haring (bis 84 kg/AC Wals/griechisch-römisch) vertreten den ÖARV in Ungarn. Österreichs größte Medaillenhoffnung ist einmal mehr die fünffache Welt- und Europameisterin Hartmann-Dünser. Für die 30-jährige Bregenzerin sind es bereits die zehnten Weltmeisterschaften. Neben den Titeln erreichte sie bisher noch zwei sechste, einen achten und einen 13. Platz. “Ich habe optimal trainiert und fühle mich in Form. Bei einer WM hängt aber vieles auch von der Tagesverfassung ab und das Los spielt ebenfalls beim neuen Modus eine wichtige Rolle”, betont die “Grande Dame” des Ringersports, die heuer in Warna bereits EM-Bronze gewonnen hat.

Mit der Junioren-Europameisterin und -WM-Dritten Gastl hat Österreich aber noch eine weitere Top-Ringerin im Rennen. Die Olympia-Neunte von Athen 2004 macht sich aber keinen Druck. “Ich habe mein Plansoll in dieser Saison bereits erfüllt. Alles, was jetzt noch kommt, ist eine willkommene Zugabe”, sagte die 20-jährige Tiroler vor ihrem zweiten WM-Einsatz. Maierhofer und Haring geben dagegen in Budapest ihre Debüts, während Stern nach 2002 (19. Rang) und 2003 (16.) trotz ihrer erst 20 Jahre bereits zum dritten Mal an einer WM teilnimmt. Die HLSZ-Athletin wäre mit einer Top-Acht-Platzierung zufrieden. Insgesamt 699 Aktive aus 93 Nationen sorgen für einen neuen WM-Teilnehmerrekord in der Donau-Metropole.

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