Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Große VOL.AT-Umfrage zum Thema Cannabis und Legalisierung

800.000 Österreicher greifen anscheinend regelmäßig zum "Joint.
800.000 Österreicher greifen anscheinend regelmäßig zum "Joint. ©Miro, EPA
Bregenz - Cannabis legalisieren und dafür Steuern kassieren? Das zumindest war der Vorschlag des "Emsigen" Bernhard Amann. Doch was ist Ihre Meinung zum Thema Cannabis?
Indoor-Plantagen entdeckt
Riesen-Hanfplantage in Wien

Seit vielen Jahren fordert Bernhard Amann, seines Zeichens Obmann des Vereins “Legalize! Österreich”, die Freigabe von Cannabis. Jetzt hat er mit einer besonderen Rechnung aufhorchen lassen, die aus seiner Sicht auch einen positiven Effekt auf die Volkswirtschaft haben könnte. Er fordert die Legalisierung des Eigenanbaus bis 500 Gramm pro Jahr.  Zudem sollten staatlich konzessierte Produzenten pro Gramm reines THC  20 Euro an Cannabis-Erzeugungssteuer an den Staat abführen. “Durch die moderate Besteuerung kann der Staat mit 800.000 Cannabis-Konsumenten rund 150 Millionen Euro einnehmen”, rechnet er vor.

Zur “Pest” auch noch die “Cholera”?

In punkto Gefahren- und Suchtpotenzial wird von Cannabis-Befürwortern oft der Vergleich mit Alkohol angestrengt. Hier sagte der renommierte Vorarlberger Suchtexperte Dr. Reinhard Haller bereits 2002 in einem Interview: “Vom medizinischen Standpunkt aus gesehen ist klar, dass wenn wir die Pest (Alkohol und Nikotin, Anm. d. Red.) haben, im Zuge der Gleichberechtigung nicht auch noch die Cholera (Cannabis, Anm. d. Red.) holen müssen”, drückte es Haller damals etwas überspitzt aus. “In Sachen Gefährlichkeit für die Organe und die Rauschwirkung ist Alkohol gefährlicher. Aber: Man kann nicht sagen, dass ein Gramm Cannabis oder ein großes Bier für jeden gleich gefährlich ist – das wäre zu einfach. Es werden sicher viele einen normalen Gebrauch mit Haschisch haben können und manche eben nicht.” Primar Haller hat bereits in den 90er-Jahren vorgeschlagen, “dass man Cannabis aus dem Strafrecht herausnimmt und ins Verwaltungsrecht übernimmt. Damit würden die Konsumenten auch nicht mehr kriminalisiert werden.”

14.000 Anzeigen gegen Kiffer

Der Suchtmittelbericht des BKA (2011) zeigt, dass von 20.000 Verstößen gegen das Suchtmittelgesetz rund 14.000 von Cannabis-Konsumenten begangen wurden.

Hanfwandertag in Wien

In Wien ging am Samstag im Rahmen des weltweit stattfindenden Global Cannabis March (GCM) der schon traditionelle Hanfwandertag über die Bühne. Die Organisatoren demonstrierten für die Freigabe von natürlichem Cannabis in der Medizin und die Gleichstellung von Cannabis mit den legalen Drogen Alkohol und Nikotin. (MSP)

Uns interessiert Ihre Meinung, Ihr Wissen und Ihre Einstellung zum Thema Cannabis und Legalisierung: Gerne können Sie an unserer Umfrage (siehe unten) teilnehmen. Vielen Dank.

Danke für Ihre Teilnahme – die Umfrage ist beendet!

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Große VOL.AT-Umfrage zum Thema Cannabis und Legalisierung
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen