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Großaktion für Hörbranzer Storch

(v.l.) Mario Boschi, Richard Hehle und Markus Hehle mit der Stahlabdeckung für den Turm.
(v.l.) Mario Boschi, Richard Hehle und Markus Hehle mit der Stahlabdeckung für den Turm. ©Daniela Lais
Großaktion in Hörbranz

Mobilkran, Stahlabdeckung und zweiter Horst sorgen für Großeinsatz.

Hörbranz. In der Marktgemeinde ist man für das neue Storchenjahr gerüstet. Seit wenigen Tagen ist Meister Adebar aus den südlichen Gefilden zurück gekehrt und beehrt die 6300 Einwohner Gemeinde mit seiner Anwesenheit. Aktuell noch alleine, wird das Partnertier, wie die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, in wenigen Wochen nachfolgen. Aus anderer Erfahrung hat man ebenso gelernt, kam es doch im vergangenen Jahr zu einem dramatischen Absturz des Jungstorches in den 50 Meter hohen Kamin neben dem Horstplatz. Das Paar zog ein kräftiges Jungtier hoch, das schließlich den Horst auf dem kleineren, 25 Meter hohen Turm der ehemaligen Sannwald Fabrik, verlassen hat. Ein Anrainer beobachtete, wie das Tier bei einem Landeversuch in den höheren Parallelturm abstürzte. Der Hörbranzer Bürgermeister Karl Hehle reagierte nach Ankunft des Storches rasch: „Nach Rücksprache mit der Firma Eco-Park habe ich die Abdeckung des zweiten Sannwald Kamins in Auftrag gegeben.“ Nicht nur der Bürgermeister, sondern auch ein ganzes Team an Aktionisten hofft jetzt auf erfolgreichen Nachwuchs.

Schweres Gerät

Die Firma Scheffknecht fuhr am Mittwoch Nachmittag schweres Gerät auf und transportierte nicht nur Mario Boschi und Hermann Pertoll vom Hörbranzer Bauhof mit eine 60 Tonner Mobilkran auf den kleineren Turm, um den alten Horst mit 100 Liter Hackschnitzel zu sanieren, sondern musste die Auffahrt zum hohen 50 Meter Turm gleich zweimal in Angriff nehmen. „Wir müssen zuerst ausmessen, dann wird so rasch als möglich eine Stahlabdeckung mit Rand gebaut, die schließlich gleich fixiert wird“, so Günther Leithe vom Hörbranzer Bauhof. Richard und Markus Hehle von der gleichnamigen Schlosserei handwerkten im Akkord an einem zwei Meter Durchmesser und 45 Kilogramm schweren Stahlkonstrukt aus Riffelblech, das schließlich mit zusätzlichen Horstmaterial bestückt auf dem hohen Turm fixiert wurde. „Wir haben jetzt alles getan was wir tun konnten und hoffen, dass es auch angenommen wird“, erklärt Günther Leithe. Die Kosten der Aktion werden von der Marktgemeinde Hörbranz getragen. LAI

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