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Große Reform

Keine Stallorder, Einzelzeitfahren in der Qualifikation und WM-Punkte für die ersten Acht: Dies hat die Formel-1-Kommission der FIA am Montag beschlossen.

Nach einer Marathon-Sitzung der Formel-1-Kommission in London ist die Revolution mit Strafgewichten und Fahrertausch zwar ausgeblieben, doch wurden am Montag in einem Nobelhotel in der Nähe des Londoner Flughafens Heathrow die dramatischsten Änderungen in der Geschichte der Königsklasse beschlossen. Michael Schumachers Lieblingsrennen in Spa-Francorchamps wurde zudem vom WM-Termin-Kalender gestrichen.

“Wir hoffen, dass diese neuen Regelungen die Formel 1 wieder auffrischen”, sagte FIA-Präsident Max Mosley. BMW-Motorsportdirektor Gerhard Berger sprach stellvertretende für Viele: “Wir sind froh, dass die Themen Fahrertausch und Zuladung von Gewichten vom Tisch sind. Die in London beschlossenen Maßnahmen sind im Großen und Ganzen sinnvoll”, sagte der Tiroler. Die Beschlüsse müssen allerdings noch am 13. Dezember vom FIA-Weltrat in Monaco abgesegnet werden. Aber das dürfte nur noch Formsache sein.

Die Formel-1-Kommission der FIA hat folgende Regeländerungen beschlossen:

  • Qualifikation: Es gibt zwei Qualifikationstrainings – Freitag und Samstag, jeweils 13:00 bis 14:00 Uhr; es gibt (nur) eine fliegende Runde für jedes Auto, jedes Auto fährt allein.
  • Die Startreihenfolge am Freitag folgt dem Stand der Weltmeisterschaft (beim ersten Saisonrennen dem WM-Endstand des Vorjahres). Der Führende startet zuerst. Die Startreihenfolge am Samstag wird von den Freitag-Zeiten bestimmt, so dass der Schnellste vom Freitag am Samstag als Letzter fährt.
  • Training: Das freie Training bleibt unverändert am Freitag von 11:00 bis 12:00 Uhr und am Samstag von 09:00 bis 09:45 sowie 10:15 bis 11:00 Uhr.
  • Tests: Wer sich verpflichtet zwischen dem 1. März und dem 1. November nur zehn Tage zu testen, darf am Freitag vor dem Rennen von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr auf der Grand-Prix-Strecke fahren. Allerdings tritt der Paragraf nur in Kraft, wenn bis zum 15. Dezember zumindest drei Teams unterschreiben.
  • Von 2003 an gibt es WM-Punkte bis zum achten Platz in der Folge 10:8:6:5:4:3:2:1.
  • Stallorder, die in das Rennergebnis eingreift, ist verboten.
  • Der Grand Prix von Belgien 2003 wird vom WM-Kalender gestrichen, weil es keine Einstimmigkeit unter den Teams gegeben hat, die Veranstaltung ohne Tabakwerbung durchzuführen.
  • Reifen: Jedes Team darf zwei verschiedene Trockenreifen bei jeder Veranstaltung verwenden (bisher durfte jeder Reifenhersteller nur dieselben zwei Trockenreifen an jedes seiner Teams liefern). Die Rennställe sind weiterhin limitiert auf zehn Sätze von Trockenreifen pro Veranstaltung. Nur ein Typ von Nassreifen darf pro Veranstaltung gebraucht werden.

    Die Beschlüsse müssen am 13. Dezember noch vom FIA-Weltrat bestätigt werden.

    Link zum Thema:
    FIA.com

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