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Großes Faible für Krippen

©Foto: VN/Paulitsch
Krippen besitzen hierzulande Tradition. Und deren Bau will gelernt sein. Kurt Hofer gilt als "Meister seines Fachs".

Der Tag des Weihnachtsfestes naht in großen Schritten. Und ein Weihnachtsbaum ohne Krippe am Heiligen Abend gilt in zahlreichen Vorarlberger Haushalten als geradezu „undenkbar“. Besonders beliebt sind dabei Krippen der Marke Eigenbau. Kein Wunder, dass Krippenbaukurse im Ländle vielfach ausgebucht sind.

Heute Krippenschau im Schloss

Koordiniert wird das Ganze vom Landeskrippenverband mit Obmann Josef Hagen und dessen MitstreiterInnen. In 21 Ortsvereinen sind mehr als 1400 Krippenbaufreunde aktiv. Am heutigen Freitag laden die Krippenbauer ab 19 Uhr zur Landeskrippenausstellung ins Schloss Amberg nach Feldkirch. Rund 50 Exponate werden dabei zur Schau gestellt. Als „Krippenbauer mit Leib und Seele“ gilt Kurt Hofer aus Lustenau in den Reihen der „Krippeler“, wie sich selbst gerne bezeichnen. Und das kommt nicht von ungefähr: Für Hofer, der seine Brötchen als Software-Betreuer bei der Gemeinde-Informatik in Dornbirn verdient, gilt das Entwerfen und Bauen von Krippen geradezu als Lebenselixier. Und dies seit rund 20 Jahren. „Bei dieser Arbeit kann ich komplett abschalten“, gerät der zweifache Familienvater ins Schwärmen, wenn er von seiner „großen Leidenschaft“ erzählt. Bis zu 100 Stunden Arbeitsaufwand können aufwendig gestaltete Krippen erfordern. „Als Krippenbauer solltest du handwerkliches Geschick besitzen, stets offen für Neues sein und nie ausgelernt haben“, betont er.

Seit 2008 Krippenbaulehrer

Nicht umsonst leitet der Lustenauer seit mehr als zwei Jahren die Krippenbauschule in Vorarlberg und ist damit für die Ausbildung der Krippenbaulehrer bei den Ortsvereinen zuständig. Dem Ideenreichtum seien eigentlich kein Grenzen gesetzt, betont Hofer. Allerdings: „Die Darstellung der Geburt Jesu sollte bereits bei der Planung von Krippen im Mittelpunkt stehen.“

zur Person

Kurt Hofer Leitet die Krippenbauschule des Landeskrippenverbandes in Vorarlberg Geboren: 10. August 1961 Familie: verheiratet, zwei Kinder Wohnort: Lustenau Beruf: Software-Betreuer Werdegang: Volks- und Hauptschule, Wechsel in Realschule und Absolvent der Handelsakademie Lustenau, Geschäftsführer im elterlichen Betrieb für Stickereiexport, 1996 Lohnverrechner Gemeinde Lustenau und seit 2002 Angestellter bei der Gemeinde-Informatik in Dornbirn Lebensmotto: Leben und leben lassen Lieblingsspeise: Pfeffersteak mit Kroketten und Gemüse aus der Küche meiner Frau Hobby: Krippen und alles, was zu diesem Themenkreis zählt

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