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Grünrock statt Spitzengolfer

©VN/Roland Paulitsch
Ein Schrunser Hoteliersohn zieht Wald, Wild und Pirsch einer Karriere als Profigolfer vor.

Die Rede ist vom 21-jährigen Max Auerbach aus Schruns. Auerbach absolviert derzeit die Ausbildung zum geprüften Jagdaufseher. Und wird damit bald offiziell zu einem stattlichen Kreis von Grünröcken zählen: Der Verein Vorarlberger Jägerschaft, der sich heute Abend in Kennelbach zur Generalversammlung trifft, zählt derzeit nämlich rund 3000 Mitglieder.

4000 Jäger im Ländle

Rechnet man jene dazu, die mit einer behördlich ausgestellten Jagdkarte hierzulande dem Waidwerk nachgehen, so finden sich in 461 Jagdgebieten Vorarlbergs rund 4000 passionierte Jäger. Hinzu kommen weiter 400 nebenberufliche und 30 hauptberufliche Jagdaufseher.

Faible für Gebirgsjagd

Auerbach, der sich nebenher auch noch zum Ski- und Golflehrer ausbilden lässt, hat die Passion zur Jagd quasi in die Wiege gelegt bekommen. „Ich bin bereits mit drei Jahren mit meinem Vater mit auf die Jagd“, erinnert sich der sportliche Schrunser. Seither habe ihn „die Faszination Jagd“ nicht mehr losgelassen. Sogar die Chance, als Golfer im Nationalteam Karriere zu machen, hat der 21-Jährige dafür an den Nagel gehängt. Und verbringt beinahe die gesamte Freizeit mit seinem vierbeinigen Freund „Glenn“ in Wald und Flur. „Besonderes Faible“ hat Auerbach jedoch für Hochgebirgsjagd. Respektvoller Umgang ist ihm besonders wichtig. „Respekt vor der Natur und vor allem vor dem erlegten Wild. Das gilt auch für das Nebeneinander von Jagd und Tourismus.“

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