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Grünes Licht für Start der "Atlantis"

Nach drei fehlgeschlagenen Versuchen soll die US-Raumfähre "Atlantis" jetzt am Freitag starten. Das teilte NASA-Programmdirektor Wayne Hale mit. Erneut technische Probleme

Die Raumfähre solle trotz eines Defektes in einer der drei Brennstoffzellen zur Stromversorgung fliegen. Die Entscheidung für den Start um 17.41 Uhr MESZ sei nicht einstimmig gefallen.

Die „Atlantis“ soll mit einer sechsköpfigen Besatzung zur Internationalen Raumstation ISS fliegen, wo sich derzeit der deutsche Astronaut Thomas Reiter aufhält. Sollte der Start am Freitag wiederum verschoben werden müssen, dann ergibt sich nach Absprache mit der russischen Raumfahrtagentur jetzt doch noch eine weitere Möglichkeit am Samstag.

Mit der „Atlantis“ will die NASA nach fast vierjähriger Unterbrechung wieder die regulären Transportflüge zum Ausbau der ISS aufnehmen. Es ist der erste von insgesamt noch 15 Shuttle-Flügen, bis die ISS im Jahr 2010 ihre volle Größe erreicht hat und die Raumfähren ausgemustert werden können.

Es handelt sich um einen der wichtigsten Flüge in der Shuttle-Geschichte. Die „Atlantis“ soll ein 17,5 Tonnen schweres Segment mit einem Paar Sonnensegeln zur ISS transportieren. Damit könnte die Energiegewinnung verdoppelt werden.

Die NASA hat den Start der „Atlantis“ bereits drei Mal absagen müssen. Zunächst war das geplante Abheben des Shuttles am 27. August wegen eines Blitzeinschlags an der Startrampe verzögert worden. Dann wurde die Raumfähre aus Furcht vor dem Tropensturm „Ernesto“ vorübergehend sogar von der Startrampe abtransportiert. Der für Mittwoch geplante Start wurde wegen technischer Probleme verschoben.

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