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Grüne wollen 5.000 grüne Arbeitsplätze schaffen

Bregenz - Die Vorarlberger Grünen wollen im Bereich der Umwelttechnologien 5.000 Jobs in Vorarlberg schaffen. "Die einen schüren Antisemitismus, wir schaffen Arbeitsplätze", so Grünen-Sprecher Johannes Rauch und Wirtschafts-Sprecher Bernd Bösch am Dienstag.

Die Abgrenzung zur “rassistischen und antisemitischen FPÖ” sei notwendig und überfällig gewesen, die tatsächlichen Probleme seien jedoch ganz andere, so Rauch. Die Grünen böten als Alternative ein Programm für einen Neustart der Wirtschaft.

Vorarlberg habe um 40 Prozent mehr Arbeitslose als noch vor einem Jahr, immer mehr gerieten in soziale Notlagen, Klein- und Mittelbetriebe stünden zunehmend unter Druck. In der jetzigen Krise brauche die Vorarlberger Wirtschaft eine Neuausrichtung auf den Wachstumsmarkt der Ökotechnologien, die einen Jobmotor für Vorarlberg darstellen könnten. Als Vorbild nannten die Grünen das schwarzgrün regierte Oberösterreich, wo in den vergangenen sechs Jahren 15.000 Arbeitsplätze in dem Bereich hinzugekommen seien. Dem Beschluss des Vorarlberger Landtags zur Energieautonomie müssten Taten folgen, verlangte Rauch.

Die Grünen forderten ein Ökostromgesetz nach deutschem Vorbild und eine Umschichtung der Wirtschaftsförderung. 2007 und 2008 seien insgesamt sieben Mio. Euro an Geldern für die Tourismusförderung und wirtschaftspolitische Maßnahmen ungenutzt liegengeblieben. “Wir fordern, dass dieses Geld zukünftig in die Energiewende investiert wird”, so Rauch. Jährlich würden so 3,5 Mio. Euro zusätzlich an Wirtschaftsförderung bereitgestellt. Damit wollen die Grünen einen Ausbau bei Elektromobilität, Energiesanierungen von Betriebsgebäuden und öffentlichem Verkehr finanzieren, ebenso könnte ein 1.000-Dächer-Programm für Solarstrom und ein Stromspar-Bonus für Haushalte realisiert werden.

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