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Greenpeace: CO2-Emissionen werden nur verlagert

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace verlangt von Landwirtschaftsminister Josef Pröll (V), dem deutschen Beispiel zu folgen und der verpflichtenden Beimischung von Biosprit zu den gewöhnlichen Treibstoffen eine Absage zu erteilen.

Das EU-Ziel, bis zum Jahr 2020 einen Beimischungsanteil von 10 Prozent zu erreichen, werde von immer mehr Staaten in Frage gestellt, heißt es in einer Greenpeace-Mitteilung.

“Österreich gehört zu den wenigen Staaten, wo der zuständige Minister sich weigert einzusehen, dass Biotreibstoffe mehr Probleme verursachen als sie lösen”, kritisiert Greenpeace-Experte Jurrien Westerhof. Pröll müsse handeln, denn die Wirkung der österreichischen Biotreibstoff-Politik sei hauptsächlich eine Verlagerung der Emissionen und nicht deren Vermeidung. So würden die bei der Herstellung verursachten CO2-Emissionen der Landwirtschaft und nicht dem Verkehr zugerechnet. Da ein Teil der Rohstoffe für die Produktion importiert werden müsste, würden die Emissionen im Ausland anfallen, kritisiert Greenpeace.

Für den Autofahrerclub ARBÖ werden die heimischen Autofahrer für die Pionier-Rolle Österreichs bei der Beimischung von biogenen Treibstoffen zur Kasse gebeten. Das Festhalten am Ziel, die Beimischungsqoute auf 10 Prozent zu verdoppeln, sieht der ARBÖ mit Skepsis.

“Fakt ist, dass derzeit kein einziger Tropfen Ethanol aus heimischer Erde kommt. Wenn Ethanol aus dem Ausland importiert werden muss, schmälert das die Ökobilanz”, meinte ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil laut einer Aussendung. Daher fordert er, dass man prüfen müsse, woher der in Österreich eingesetzte Biosprit stammt und unter welchen Bedingungen er erzeugt wird.

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