Grausamer Mord an Studenten in London - "Brutal wie bei Tarantino"

Der grausame und zugleich rätselhafte Mord an zwei französischen Studenten in London hat am Donnerstag die Themse- Metropole erschüttert. Die 23-jährigen Studenten des renommierten Imperial College seien gefesselt und zu Tode gefoltert worden, teilte Scotland Yard auf einer Pressekonferenz mit.

Ihnen seien bis zu 250 Stich- und Schlagwunden zugefügt worden. Am Tatort, einem kleinen Haus im Südosten Londons, sei ein Brandsatz gezündet worden. “Es sah dort aus wie in einem dieser brutalen Horrorfilme von (US-Regisseur) Quentin Tarantino”, sagte einer der Ermittler.

Auf die Leichen der Biotechnik-Studenten sei “wie in einem Anfall von Wahnsinn” noch 100 Mal eingestochen worden, sagte Chefinspektor Mick Duthie von Scotland Yard. “Das Ausmaß der Gewalt ist grauenerregend. Alle, die mit diesem Fall befasst sind, waren geschockt. Keiner von uns hat je solche schlimmen Verletzungen gesehen.” Das Motiv für die Untaten sei völlig unklar.

Die Morde wurden am vergangenen Sonntagabend in der Wohnung eines der Studenten verübt. Die jungen Männer hatten sich nach Angaben der Zeitung “Evening Standard” verabredet, um das Finale der Fußball-EM zu sehen. Als sich in der Wohnung gegen 22.00 Uhr eine Explosion ereignete, riefen Nachbarn die Feuerwehr, die dann die entstellten Leichen entdeckte. Zeugen zufolge hatte kurz vor Ausbruch des Feuers ein jugendlich wirkender Mann das Haus in Eile verlassen.

Sechs Tage vor den Morden sei bei einem Einbruch ein Laptop aus der Wohnung gestohlen worden. Möglicherweise gebe es einen Zusammenhang, sagte Duthie. Die Ermittler schließen nicht aus, dass der oder die Täter die Opfer mit anderen Personen verwechselt haben. Die Studenten seien “absolut unschuldige Leute ohne irgendeine kriminelle Vorgeschichte” gewesen, meinte der Chefinspektor.

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