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Granerud springt souverän zum Tournee-Gesamtsieg

Granerud souverän
Granerud souverän ©AP
Der 26jährige ist damit der erste norwegische Sieger der Vierschanzentournee seit 16 Jahren. Für die Österreicher gab es trotz guter Mannschaftsleistung erneut keinen Stockerlplatz.

Im abschließenden Bewerb der Vierzschanzentournee wollte der Norweger Halvor Egner Granerud den Sieg bei dieser 71. Ausgabe endgültig fixieren. Vor dem Springen in Bischofshofen lag der 26jährige 23,3 Punkte doch recht komfortabel vor dem Polen Dawid Kubacki.

Tourneeleader souverän

Granerud baute seinen Vorsprung als Führender nach dem 1. Durchgang sogar noch weiter aus, der Slowene Lanisek ging als Zweitplatzierter in die Entscheidung, Kubacki - der in den Morgenstunden zum zweiten Mal Vater wurde - lauf auf Rang 3. Mannschaftlich stark präsentierten sich die ÖSV-Adler, von den elf in den Bewerb gestarteten Österreichern schafften insgesamt neun Athleten in den zweiten Durchgang. Stefan Kraft (4.) und Michael Hayböck (5.) lagen in Lauerposition für einen möglichen Podestplatz.

Kein ÖSV-Stockerlplatz

Die Entscheidung um den Tourneesieg schien also vorzeitig gefallen, Spannung herrschte allerdings noch im Kampf um den Tagessieg. Auch diesen sicherte sich Halvor Egner Granerud in souveräner Manier. Trainer Alexander Stöckl verkürzte den Anlauf für seinen Schützling freiwillig um eine Luke, dennoch erbrachte der Norweger mit seinem Sprung auf 143,5 Meter die Tages-Höchstweite.

Damit lag der Norweger 7,9 Zähler vor dem Zweitplatzierten Slowenen Anze Lanisek, Dawid Kubacki landete auf Rang 3. In der Gesamtwertung gewann Granerud überlegen mit einem Vorsprung von 33 Punkten auf den Polen.

Erneut reichte es aus österreichischer Sicht allerdings nicht für einen Platz auf dem Podest. Michael Hayböck beendete den heutigen Wettkampf auf Rang vier, Stefan Kraft verpatzte seinen zweiten Sprung und fiel auf den 14. Endrang zurück. Jan Hörl wurde als zweitbester ÖSV-Adler Fünfter, mit Manuel Fettner (8.) und Clemens Aigner (10.) klassierten sich zwei weitere rot-weiß-rote Athleten in den Top Ten.

Kraft klassierte sich in der Gesamtwertung auf dem sechsten Rang, gefolgt von Hayböck, Tschofenig, Hörl und Fettner auf den Plätzen sieben bis zehn.

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