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Grand-Canyon: Touristen "eingesperrt"

Ein Waldbrand hat am Nordrand des Grand Canyons fast 1.000 Menschen den Ausweg versperrt. Bäume stürzten auf die einzige aus dem Gebiet führende Straße.

Eine Gefahr bestand für die rund 800 Touristen und 150 Mitarbeiter der Naturparkverwaltung aber nicht, da das Feuer noch rund 50 Kilometer vom Nordrand des Nationalparks entfernt war.

Die Lebensmittel in dem Gebiet reichen noch für mehrere Tage, wie Sprecherin Leah McGinnis in Arizona sagte. Wildhüter seien unterwegs, um Wanderer zu warnen. Gemeinsam mit der Feuerwehr werde nach Möglichkeiten gesucht, die Touristen aus dem Park herauszubringen.

Blitze lösten unterdessen im Norden von Nevada Dutzende neue Waldbrände aus. Die Feuer wüteten auf einer Fläche von mehr als 20.000 Hektar. Betroffen war auch das Gelände einer Feuerwehrschule, das weitgehend verwüstet wurde. Die Gebäude blieben aber zunächst unversehrt. Mehr als 1.000 Feuerwehrleute waren in Nevada im Einsatz. Die Unwetterfront war am Montag über das Gebiet gezogen.

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