Gran Canaria: Brett von Schweizer Profi-Surfer köpft Schnorchlerin

Schrecklicher Unfall auf Gran Canaria fordert Tote.
Schrecklicher Unfall auf Gran Canaria fordert Tote. ©YouTube/ Screenshots
Tragischer Unfall auf der kanarischen Insel Gran Canaria: Eine 32-jährige Frau ist beim Schnorcheln vom Surfbrett eines Schweizer Profi-Surfers am Hals getroffen und praktisch geköpft worden. Sie war auf der Stelle tot.

Das Unglück hatte sich am Montagnachmittag am Strand von Cueva Laya in Santa Lucía de Tirajana auf Gran Canaria ereignet, als ein professioneller Windsurfer aus der Schweiz rund 15 Meter vom Strand entfernt für die Weltmeisterschaft auf Fuerteventura übte. Zur gleichen Zeit tauchte eine 32-jährige Russin gemeinsam mit ihrem Freund nach Muscheln. Die Schnorchlerin wurde vom Brett des Sportlers mit einer solchen Wucht am Hals getroffen, dass sie praktisch enthauptet wurde, berichtete die Zeitung “La Provincia”.

Der Strand von Cueva Laya ist in verschiedene Zonen unterteilt, die jedoch nicht durch Bojen markiert werden. Die Schnorchlerin und ihr Freund dürften aus der Badezone und in den Bereich für Windsurfer geraten sein.

Der 41-jährige Sportler eilte dem Opfer zu Hilfe. Gemeinsam mit einem weiteren Athleten und einem Badegast zog er den leblosen Körper aus dem Wasser. Für die Frau kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die 32-Jährige war auf der Stelle tot und vermutlich bereits im Wasser verstorben, so Zeugen gegenüber Lokalzeitung. Der zu Hilfe gerufene Notarzt konnte nur mehr ihren Tod feststellen, hieß es.

Der Schweizer Profi-Surfer erlitt einen Nervenzusammenbruch und musste nach dem Unfall psychologisch betreut werden, berichtete die Zeitung weiter. Rechtliche Folgen dürfte das Unglück für ihn nicht haben, so Nieves Garcia, Mitglied des örtlichen Sicherheitsrates: “Es war ein Unfall, bei dem überaus viel Pech im Spiel war, wir bedauern den Vorfall zutiefst”, wird sie zitiert. (red)

 

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