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Gottschalk will zurück zu "Wetten, dass..?" und erklärt die Fehler von Markus Lanz

Comeback denkbar?
Comeback denkbar? ©APA
Überraschendes erzählte Thomas Gottschalk am Sonntag in Ö3-"Frühstück bei mir". In seinem einzigen Interview für Österreich zu seinem 65. Geburtstag räumte der TV-Star die Möglichkeit ein, als "Wetten, dass..?"-Moderator wieder auf der Showbühne zu stehen.

“Ein Comeback von ‘Wetten, dass..?’ einmal im Jahr ist für mich vorstellbar. Wenn man sagt, wir bekommen eine Gruppe von Menschen zusammen, die den Star-Anforderungen genügen und wenn man entsprechende Wetten hat und wenn man sagt: ‘Das machen wir ganz bewusst als Nostalgieveranstaltung, weil es so schön war damals’, ist es vorstellbar – auch mit mir als Moderator.” Den Seitenhieb von Harald Schmidt in seine Richtung (den dieser in Ö3-“Frühstück bei mir” geäußert hatte) über “verwelkte Transsexuelle, die nach dem Ende von ‘Wetten, dass..?’ noch überall herumstolpern und nicht kapieren, wenn ein Projekt vorbei ist” kontert Gottschalk gelassen: “Kleine Kinder, Besoffene und Harald Schmidt dürfen ja alles sagen. Da bin ich völlig schmerzfrei. Ich finde den nach wie vor toll.”

Was Lanz nach Gottschalks Meinung falsch machte

Seinen “Wetten, dass..?”-Nachfolger Markus Lanz schätzt Gottschalk als guten Interviewer, seine TV-Performance am Samstagabend sieht er allerdings kritisch. Gottschalk dazu im Gespräch mit Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl auf Ö3: “Ich behaupte, dass der Samstagabend nicht die Ebene ist, wo man große Interviews macht und ich muss die Leute nicht auf dem Sofa durch die Gegend fahren, damit ich sie dem Publikum und mir selber näherbringe. Was der Markus meiner Meinung nach falsch gemacht ist, dass er zu ambitioniert an die Sache herangegangen ist und das bekam dann eine Art von Beflissenheit – wenn Lang Lang kam, dann übte Markus eine Woche lang Klavier und spielte in der TV-Show mit ihm. Lang Lang machte dann, was völlig falsch ist, dem klavierspielenden Moderator Komplimente. Ich hingegen habe immer schlechter gespielt als ich wirklich kann, sodass die Distanz von mir zu dem Superstar viel größer ist. Für mich war der Moderator immer derjenige, der als Party-Gastgeber sagt: ‘Wow was ihr alle könnt!’. Das ist ja das Unterhaltsame.”

 Gottschalk hat Plan B

Das Scheitern in den vergangenen Jahren in diversen TV-Vorabend-Formaten sieht Gottschalk gelassen: “Ich habe Gründe gehabt es zu tun und Gründe, warum es nicht funktioniert hat. Und nachdem ich die Dinge ohne Wehleidigkeit beobachte, bin ich kein gebrochener Mann. Scheitern gehört dazu.” In jedem Fall will der große Entertainer auch im Alter von 65 Jahren noch nicht von der TV-Bühne abtreten: “Es gibt diverse Anfragen, es ist nicht so, dass ich mich ängstige. Ich höre mir gewisse Ideen an und möchte wesentlich darauf achten, dass das was ich mache live ist. Das kann ich und das kann ich besser als viele andere.” Doch im Gespräch mit Claudia Stöckl räumt er ein: “Natürlich – ich habe nicht die Absicht mich einem Publikum hinterher zu schleppen, das mich nicht mehr braucht. Aber auf der Straße fragt man mich mehrere Male am Tag, wann ich wieder ins Fernsehen komme. Deshalb will ich nicht zu früh aufhören – nur weil manche meinen, ich wäre nicht mehr so hip wie ich immer war.”

Sollte ihn kein Sender mehr haben wollen, hat Gottschalk einen Plan B: “Wenn in Deutschland gar nichts mehr läuft, mache ich halt in Österreich den Professor auf einer Universität für Medienkunde. Ich kenne ja einige, die dann plötzlich als Professor wieder um die Ecke kommen.”

(OTS)

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