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Goldmedaille ist Sprungbrett für neue Ziele

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Die Facharbeiterjugend hat seit über 50 Jahren die "Lehrlings-Olympiade" (Berufs-Weltmeisterschaft) als internationalen Leistungsvergleich, bei dem Vorarlberg traditionell eine hervorragende Rolle spielt.

Jetzt gibt es diesen Wettbewerb auch auf kontinentaler Ebene, in Rotterdam fand die erste „EuroSkills“ statt und der einzige Vorarlberger Vertreter im 16-köpfigen österreichischen Aufgebot, der 20-jährige Stefan Natter, Sanitärinstallateur im Auer Fachbetrieb Walter Albrecht, holte sich gleich zwei Medaillen: Gold in der Einzelwertung und Silber gemeinsam mit dem Tiroler Elektroinstallateur Andreas Indrist im Team. Platz zwei gab es schließlich auch noch für die Österreicher in der Mannschaftswertung hinter Großbritannien.

Kaum Zeit zum Feiern

Auf Lorbeeren ausruhen will sich der ehrgeizige Wälder, der auch bei der Feuerwehr mit viel Engagement tätig ist und sich kurz vor der EuroSkills mit der Auer Wettkampfgruppe in Linz am Bundesbewerb beteiligte (und dort einen Platz im ersten Drittel erreichte), jetzt aber keineswegs, sondern die Goldmedaille als Ansporn und Sprungbrett für neue Ziele nutzen.

WM, Karriere im Auge

„In gut drei Wochen findet die Qualifikation für die WorldSkills 2009 in Kanada statt, dort möchte ich jetzt natürlich auch dabei sein“, verrät Natter mit Optimismus. Er scheut den Vergleich mit den Facharbeitern aus Fernost nicht und möchte beweisen, dass er auch in der „Champions League“ reüssieren kann.Mehr noch als Wettbewerbserfolge hat er seine berufliche Karriere im Blickfeld. „Jetzt möchte ich natürlich meine Meisterprüfung machen und in meinem Beruf nicht nur handwerklich, sondern auch in der Planung im CD-Bereich tätig sein.“

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