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Göfis: Sieben unterschrieben Ablöse

Die eigenen vier Wände aufgeben zu müssen fällt naturgemäß schwer. Im Göfner Schildried haben nun sieben von vierzehn Flutgeschädigten den Ablösevertrag unterzeichnet. Bewohner [.pdf - 91KB]

Im Schildried von Göfis, wo das verheerende August-Hochwasser gleich vierzehn Eigenheime über Nacht unbewohnbar gemacht hat, haben dennoch bereits sieben Betroffene den Ablösevertrag mit Bund und Land unterschrieben. Dies bestätigte Landesrat Dieter Egger auf Anfrage der „VN“. Auch mit den übrigen sieben Hausbesitzern laufe alles nach Plan.

Drei Millionen Euro?

„WirbefindenunsinderZielgeraden, laut dem vom Land beauftragten Anwalt fehlen nur noch einige Details, dann werden auch die anderen die Ablöse unterzeichnen“, gibt sich Egger optimistisch. Das ursprünglich gesteckte Ziel die Ablöseverträge bis Ende Oktober unter Dach und Fach zu haben, hätte man nicht halten können. „Wir werden das Thema Ablöse im Schildried Ende November abschließen können.“ Zu den kolportierten Gesamtkosten der Ablösesumme von rund drei Millionen Euro, die sich der Bund mit 60 und das Land mit 40 Prozent teilen, wollte sich Egger abermals nicht äußern.

Neues Heim erworben

Zu jenen Betroffenen, die den Vertrag unterzeichnet haben, zählt auch die Familie Richard und Sieglinde Pertel mit Sohn Michael. „Wir haben einen Kompromiss gefunden, sind mit dem Angebot zufrieden und haben an einem denkwürdigen Tag, nämlich am Nationalfeiertag den Vertrag unterschrieben“, zeigt sich das Ehepaar erleichert “über diesen wichtigen Schritt“.

Mit dem Geld von Bund und Land konnte die Familie bereits wieder ein neues Eigenheim in Göfis erwerben. Pertel, der trotz Verlust der eigenen vier Wände von allem Anfang an nie die Hoffnung aufgab, ist sich jedoch bewusst, „quasi nochmals von vorne beginnen zu müssen“.

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