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GNTM: Da warens nur noch drei

Die Finalistinnen von "Germany's Next Topmodel" stehen fest: Vor mehr als 1.000 Fans  modeln morgen Jenny (17), Christina (21) und Janina (24) um den Sieg, wie Pro7 mitteilte.

In einem harten Konkurrenzkampf mit vielen Tränen, zerflossenem Make-up und reichlich Zicken-Gehabe haben sich die drei Kandidatinnen unter 18.217 Bewerberinnen durchgesetzt.

«Wir haben drei wunderschöne Mädchen ausgewählt, die in den letzten Monaten unheimlich gekämpft haben», sagte Moderatorin Heid Klum. «Sie haben sich diesen Erfolg hart erarbeitet und es sich alle verdient.» Auf der Pressekonferenz in Köln erklärte sie, die Sendung sei ein «sehr schönes Sprungbrett» nicht nur für die Siegerin, sondern auch für die anderen, wenn sie sich um Aufträge bemühen würden.

Die Siegerin der ersten Staffel, Lena Gercke, sagte, sie habe in den vergangenen zwei Jahren «ganz viel gearbeitet». Die Siegerin der zweiten Staffel, Barbara Meier, betonte, ebenso wie Lena bekomme sie auch aus dem Ausland viele Modeljobs; gerade seien sie in Paris gewesen.

Die Mädchen kämpften derweil hart für den Erfolg und ließen sich auch von harten Aufgaben nicht abschrecken. So posierten sie bei winterlichen Temperaturen am Strand, liefen Hauswände hinunter und ließen sich für ein Foto-Shooting mit Tintenfischen und Fischhäuten bekleidet in Szene setzen. Kandidatin Janina trieb ein Styling mit scharfen Gewürzen die Tränen in die Augen: «Ich hatte Curry in den Augen, das hat total gebrannt», sagte sie. «Aber ich habe trotzdem weitergemacht, weil ich ein schönes Foto wollte.»

Der Lohn für die Strapazen soll der Einstieg in eine große Model-Karriere sein: Der Siegerin der dritten Staffel winkt ein Zweijahres-Vertrag mit der Model-Agentur IMG, eine Werbekampagne für die Modekette C&A und ein eigenes Parfüm. Zudem wird sie auf dem Cover der Zeitschrift «Cosmopolitan» zu sehen sein.

Finalistin Jenny aus Rodgau ist noch Schülerin und das «Küken» unter den Finalistinnen, mit 1,80 Metern aber auch die größte von ihnen. Während der Staffel wurde sie von brünett zu blond umgestylt – ihr Markenzeichen bleiben aber die langen Beine. Am Mittwoch sagte sie bei der Pressekonferenz, der Gewinn von «Germany’s Next Topmodel» wäre ein «super Sprungbrett» für eine Karriere.

Ihre Konkurrentin, die Medien-Management-Studentin Christina aus Volkach bei Würzburg, kam mit sanftem Bambi-Blick an, wurde aber von der Jury immer wieder wegen ihrer zurückhaltenden Art kritisiert. Sie erklärte vor den Journalisten, sie habe auf jeden Fall gelernt, aus sich herauszukommen, selbstbewusster zu wirken und offen auf Menschen zuzugehen.

Dritte im Bunde ist die 23-jährige Friseurin Janina aus Hamburg. Sie setzte sich in der am Dienstag ausgestrahlten letzten Entscheidung gegen die ehrgeizige Carolin durch, die als zu verbissen galt. Janina hatte anfangs vor allem auf dem Laufsteg Punkte gesammelt, geriet aber zeitweilig ins Hintertreffen. Sie lobte Heidi Klum, die ihnen immer gesagt habe, dass sie an sich glauben müssten. Ihr selbst seien auch innere Schönheit und Ausstrahlung wichtig, sagte Janina.

Vor der Finalshow, in der auch Heidi Klums Ehemann Seal auftreten wird, gaben sich die Kandidatinnen betont selbstbewusst. Sie sei nicht besser, sondern anders als die anderen, sagte Jenny: «Ich bin ein spezieller Typ.» Was sie hervorhebe, seien ihre langen Beine: «Mittlerweile merke ich schon, wenn ich in einen Raum komme, wie die Leute schauen und ‘wow’ sagen.» Janina betonte, sie liebe es, vor der Kamera zu stehen und habe großen Spaß am Modeln: «Nur wer wirklich Spaß an der Sache hat, kann von innen heraus strahlen.» Und Christina befand, sie sei «ein Stück wandelbarer und vielseitiger einsetzbar» als die anderen.

Bereits gewonnen hat ProSieben: Die dritte Staffel von «Germany’s Next Topmodel» ist nach Angaben des Senders die erfolgreichste. Im Schnitt sahen demnach 22,8 Prozent der 14- bis 49-jährigen Zuschauer die Sendung; in der Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen seien es 36,4 Prozent gewesen.

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