Gnadenhof in Doren: Land Vorarlberg sieht keine groben Verstöße

Ein Misthaufen auf dem Gelände sorgt immer wieder für Diskussionsstoff.
Ein Misthaufen auf dem Gelände sorgt immer wieder für Diskussionsstoff. ©Klaus Hartinger
Immer wieder hagelt es Kritik für den Gnadenhof Bozenau in Doren. Vor allem die fehlende Einhaltung der Tierschutzbestimmungen und ein riesiger Misthaufen sorgten in der Vergangenheit für Diskussionen. Die Landesregierung findet aber trotzdem nicht, dass hier gröbere Verstöße vorliegen, wie ORF Vorarlberg berichtet.

LR Erich Schwärzler (ÖVP) und Johannes Rauch (Grüne) haben in einer Anfragebeantwortung an die Neos den Eindruck vermittelt, dass das Land die Probleme im Griff hätte.

Fördermittel-Missbrauch nicht bestätigt

In dieser Anfragebeantwortung beschäftigte sich die Regierung mit den Fragen der Neos. Das Land stellte klar, dass sich der Vorwurf des Fördermittelmissbrauchs durch den Verein Tierhilfe Vorarlberg nicht bestätigt habe, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Feldkirch wurden bereits im Jahr 2016 eingestellt. Seitdem seien dem Verein auch keine Förderungen mehr ausbezahlt worden.

Was passiert mit dem Misthaufen?

Gegen den Verein Tierhilfe Vorarlberg und Obmann Rudi Längle seien, wie es in der siebenseitigen Anfrage der Neos heißt, mehrere Verwaltungsverfahren angestrengt worden, auch zur Entfernung des umstrittenen Misthaufens. Die Sache ist bereits im Gange, wie seitens der Regierung heißt, es müsse nur noch geklärt werden, ob der Haufen im Sinne des Abfallgesetzes entsorgt wird.

Kontrolle dreimal im Jahr

Bei der Tierhaltung hingegen werden laut Land alle Bestimmungen eingehalten. Dreimal im Jahr werde der Gnadenhof kontrolliert. Sollten die Bestimmungen nicht eingehalten werden, würden Konsequenzen folgen.

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