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GM gibt bei Insolvenz-Planung Gas

Der krisengeschüttelte US-Autobauer General Motors (GM) hat seine Vorbereitungen auf eine mögliche Insolvenz als letzten Rettungsweg laut US-Medien nochmals beschleunigt.

Zugleich suche der Verwaltungsrat der Opel-Mutter unter Hochdruck nach noch mehr Einsparungen als bisher geplant, berichtete am Dienstag die US-Wirtschaftsagentur Bloomberg nach einer zweitägigen Sitzung des GM-Spitzengremiums.

US-Präsident Barack Obama hat weitere Milliardenhilfen von zusätzlichen Einschnitten abhängig gemacht. Sein Ultimatum für einen neuen GM-Sanierungsplan läuft Ende Mai ab. Bisher hatte der Konzern unter anderem einen Schuldenabbau um fast die Hälfte und die Streichung weiterer 47.000 Jobs auf unter 200.000 weltweit angepeilt.

Für den Fall einer geordneten Insolvenz unter Gläubigerschutz konzentriere sich GM verstärkt auf eine Aufspaltung in einen “guten” und einen “schlechten” Konzernteil, so Bloomberg unter Berufung auf Insider. Ein überlebensfähiges, neu aufgestelltes Unternehmen soll dann das Insolvenzverfahren so schnell wie möglich wieder verlassen. GM wolle aber zunächst weiter die Sanierung ohne Insolvenz versuchen.

Noch in dieser Woche seien weitere Treffen von Konzernvertretern mit der US-Regierung und deren Auto-Kommission geplant (Task-Force). GM selbst wollte dies auf Anfrage zunächst ebenso wenig kommentieren wie die Verwaltungsratssitzung am vergangenen Sonntag und Montag.

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