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Globales Kunstprojekt: #freeassange am Lünersee

Anything To Say: Die imposante Installation für Meinungsfreiheit am Lünersee.
Anything To Say: Die imposante Installation für Meinungsfreiheit am Lünersee. ©Lucas Tiefenthaler
Anything To Say? Berlin, Paris, Rom und das Brandnertal: Im Herbst des Vorjahres setzte Künstler Davide Dormino am Lünersee weitgehend unbemerkt ein bildgewaltiges Zeichen für Pressefreiheit. VOL.AT sprach mit der Initiatorin Evelin Schallert sowie Philipp Herburger und Lukas Wagner (Team Alive).

Vier Stühle inmitten des wunderschönen Bergpanoramas, direkt am idyllischen Lünersee. Auf dreien stehen mit Julian Assange, Edward Snowden und Chelsea Manning die wohl bekanntesten Whistleblower unserer Generation. Der vierte Stuhl bleibt frei und symbolisiert die Möglichkeit eines jeden Einzelnen von uns, aufzustehen und seine Meinung in die Welt hinauszuschreien. Wenn man sich denn traut. Die Installation "Anything To Say" vom Künstler Davide Dormino sorgte weltweit für Aufsehen. Egal ob in den viel frequentierten Fußgängerzonen von Berlin, Paris, Zagreb oder Rom, mit seinen Skulpturen setzt der charismatische, italienische Künstler auf der ganzen Welt ein Zeichen für Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung. Und so auch im Brandnertal, wenn auch nur für einen Tag im Herbst des Vorjahres.

"Just for one Day": Imposante Installation in epischer Kulisse

Initiatorin Evelin Schallert aus Brand ist es geglückt, den Künstler samt seinem imposanten Werk ins Brandnertal zu locken. Die Unternehmerin setzt sich seit Jahren für die Befreiung des inhaftierten Investigativ-Journalisten Julian Assange ein und unterstützte auch eine Crowdfunding-Kampagne für das Kunstwerk von Davide Dormino. Durch dieses Engagement erhielt sie die Chance, "Anything To Say" in der epischen Kulisse des "schönsten Platzes von ganz Österreich", direkt am Ufer des Lünersee, in Szene zu setzen. Zwar nur für einen Tag, aber umso bildgewaltiger. Um den Moment auch gebührend einzufangen, holte die Kunstinteressierte die Kreativschaffenden von Team Alive mit ins Boot. Das Kollektiv zeichnete für die Dokumentation verantwortlich. Im VOL.AT-Interview sprechen die Initiatorin Evelin Schallert sowie Philipp Herburger und Lukas Wagner (beide von Team Alive) ausführlich über das einzigartige Projekt.

(VOL.AT)

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