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Globale Erkältung

Ulrich Gabriel
Ulrich Gabriel

Und wieder trottete er heran, nahm Platz in meinem Schädel, flackte sich hin mit seinem Riesenkörper, kam direkt neben dem Hypothalamus zu liegen, laut Neuironiker das wichtigste Steuerzentrum des Gehirns. Wer? Der Eisbär. Nicht schon wieder! Er lässt mir keine Ruh, elekromagnetisiert mich mit seinen Gedanken. Ich soll ihm eine coole Story erzählen, nicht ständig von diesem Erderwärmungsquatsch. Sein IQ sei nämlich nicht gesunken im Unterschied zu dem der Klimaschützer. Der Mensch sei an allem schuld, sagen die. Wen meinen sie da? Den Lagerarbeiter bei Amazon? Die Bettlerin in Kalkutta? Die Kassierin vom Einkaufzentrum? Namen bitte! Die Schützer kämen ihm mit ihrer Klimaschutzreligion inzwischen vor wie die Geissler aus dem Mittelalter. Vielleicht hülfe es ihnen, wenn sie sich ihre Klimasünden erst selber herausgeißelten statt aus ihrer Glaubenslehre  eine beschützende Denkwerkstätte für Naivgläubige zu machen. Einen Tag später les ich im Kurier am Montag (15.7.) vor dem ORF-Mondtag (ich hab gleich auf arte umgeklickt): „Der IQ nimmt weltweit ab - laut Forschung! Die Leute werden wieder dümmer.“ Die Kabarettistin Lisa Fitz sagt: „Ich halte die globale Erwärmung für viel weniger gefährlich als die globale Verblödung!“ Volk, gib Acht! Der Klimaglaube versetzt nicht nur Gehirne, er lässt sie schmelzen. Vorsicht! Klimaschutz ist ein politisches Leerwort. Es bringt so viel wie „die Sonne schützen“ oder „Wasser nässen“. Wer noch nicht klimaschutzbesesssen ist, sollte rasch noch einen Denkversuch starten, bevor ihn der Virus erwischt. Kein Mensch, auch nicht der „Homo deus“ von Harari, kann ein Klima schützen. So ein Blödsinn! Waldsterben? Was war, was ist damit? „Ganz so schlecht wie frühere Prognosen bisher darstellten, geht es dem globalen Baumbestand jedoch nicht. Forscher der Universität Yale haben jetzt hochgerechnet, dass noch mehr als drei Billionen Bäume in den Wäldern stehen (). Das sind achtmal mehr als in früheren Untersuchungen angenommen (ZEITonline 9/2015). Achtmal falsch? Pft! Da geht mir ein CO2 durch. O weh! Wieder wird’s wärmer.

Ja, Eisbär, ich weiß schon, eine coole Story. Sie handelt von 1940 bis 1980, als die Klimaforscher das Gegenteil von heute voraussagten: eine Eiszeit! 1960 wurde „Global Cooling – die Angst vor der neuen Eiszeit“ geboren. Als Maßnahmen wurden damals diskutiert: Errichtung eines Bering-Dammes, Abdecken der Polkappen mit schwarzen Folien, Betondammbau zwischen Norwegen und Grönland, Verbringung großer Spiegel  (zusätzlicher Sonnen) in die Erdumlaufbahn, Sprengung unterseeischer Berge südwestlich der Faröer-Inseln zur Verlängerung warmer Meeresströmung in die Arktis, Aufheizung Grönlands mit Atomreaktoren, Schmelzen des Polareises mit Wasserstoffbomben. Klimawandel vor  50 Jahren. Mehr bei Wolfgang Behringer: „Kulturgeschichte des Klimas“ (2018, S 251 f.). 1988 wurde der Weltklimarat (IPPC) gegründet, und mit ihm der neue Klimahit: die CO2-Erderwärmung.

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